Die Redaktion des Fluxkompensators

Christoph

Fluxkompensator LogoSeit ich denken kann, habe ich viel Zeit vor der Glotze verbracht. Außerdem hatte ich das Glück, in einer Stadt mit einem Kino aufzuwachsen. Mein Taschengeld wanderte jede Woche in die neusten Kinostreifen und ich war mir nicht zu feige, mit vierzehn Jahren bei ALIEN: DIE WIEDERGEBURT (1997) an der Kasse zu behaupten, den Personalausweis vergessen zu haben. Das Kino gab mir später auch die Möglichkeit, meine Rechnungen zu zahlen, aber nicht mit diesem Filmportal, der pure Leidenschaft ist. Eine Bewertung der Filmmusik, wie auch der volle Genuss des Abspanns, gehören für mich zu jedem Filmerlebnis dazu und ich scheue mich nicht, auch einmal den Soundtrack von BUFFY – DIE VAMPIRJÄGERIN zu lobpreisen.

Alle Filmfans von Bewertungsskalen können auf meinem Imdb-Profil oder meinem Letterboxd-Account nachsehen, was mich besonders begeistert. Diese Wertungen möchte ich nicht aufs Blut verteidigen, sondern sie dienen mir hauptsächlich als Erinnerungshilfe bei durchschnittlich 150 Filmen, die ich pro Jahr einatme.

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Eric

Fluxkompensator LogoAnfang der 1990er geboren, habe ich die volle Breitseite dieses Jahrzehnts abbekommen, dazu noch die Nachwehen der 1980er – ob zu meinem Vorteil oder Nachteil, lässt sich noch nicht genau sagen. Eine gewisse Liebe zu Trash-Filmen lässt sich jedoch nicht verschweigen, besonders die Comedy-Vertreter haben es mir bis heute angetan. Mindestens einmal im Jahr schaue ich mir HOT SHOTS, DIE NACKTE KANONE oder LOADED WEAPON an. Im Regal neben diesen Filmen finden sich aber auch mildere Vertreter dieser Zeit wie BEVERLY HILLS COP, ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT oder BAD BOYS. Als leidenschaftlicher Zocker und Internetnerd bekomme ich aus vielen Richtungen neue Vorschläge und Ideen, was denn als nächstes auf meiner To-Watch-Liste stehen sollte. Aktuelle Titel interessieren mich dabei ebenso wie noch nicht entdeckte Perlen von früher. Ich versuche, mein Spektrum breit und offen zu halten, denn man weiß ja nie, was man verpasst. Dazu gehören verheißungsvolle Oscar-Kandidaten aber auch die nächste Blödel-Komödie von Seth Rogen und Konsorten.

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Stefan

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Stefan Jung, Jhrg. 1986, ist Filmpublizist mit wissenschaftlichem Hintergrund. Studium der Medien- und Filmwissenschaft sowie Kunstgeschichte in Regensburg. Aktuell Masterstudiengang Filmwissenschaft an der FU Berlin. Von 2009-2012 Arbeit in kommunalen Kinos, auch als Filmvorführer. Begleitung und (Mit-)Planung von Veranstaltungen, u. a. Gästebetreuung, Präsentation und Moderation bei Internationale Kurzfilmwoche Regensburg, Heimspiel Filmfest, Hard:line – Kino extrem, Lichtwerk Kabinett, Heimat Europa Filmfestspiele und Randfilmfest Kassel.

Seit nunmehr zwei Jahrzehnten inhaliert Stefan Filme und Filmbücher, mittlerweile gestaltet er Bücher und Filmeditionen selbst aktiv mit. Mit dem fachlichen Einstieg über Studium, Praktika und Seminare (u. a. Süddeutsche Zeitung) vertiefte er eine kritische Rezeption über Film- und Medienkultur. Seit 2009 schreibt und spricht er für diverse Zeitungen, Zeitschriften, Online-Magazine und Podcasts u. a. via critic.de, Der Schnitt, Mittelbayerische Zeitung, Deadline – Das Filmmagazin, Deep Red Radio und Bahnhofskino Filmpodcast. Eine sachliche, fundierte Auswertung wie auch der persönliche Bezug zu einzelnen Themen ist ihm hierbei sehr wichtig.

Auszug Arbeiten als Autor: Essays in der Enzyklopädie des Phantastischen Films (Corian-Verlag), Booklets zu über 30 Blu-ray-Veröffentlichungen, zudem diverse Buchbeiträge und zwei Herausgeberschaften: Joe Dante – Spielplatz der Anarchie (2014, Mitherausgeber); DER WEISSE HAI revisited (Berlin, 2015); Reassessing the Hitchcock Touch (engl., 2017); Mediale Topographien (engl., 2019); Fulci. Filme aus Fleisch und Blut (2019); BERLIN VISIONEN (2021, Mitherausgeber).

Zu Stefans Lieblingsregisseur*innen zählen Stanley Kubrick, John Frankenheimer, Nicolas Roeg, Martin Scorsese, David Cronenberg, Ridley Scott, Paul Verhoeven, Michael Mann, Kathryn Bigelow, David Fincher, Denis Villeneuve und neuerdings Brandon Cronenberg und Julia Ducournau. Auf die Frage, welches Jahrzehnt die besten Filme hervorgebracht hat, würde er ohne zu zögern die 1970er nennen.

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Stefan F.

Fluxkompensator LogoMeine erste prägende Filmerinnerung als Kind, machte ich Freitagabends mit BLUT FÜR DRACULA. Der unheimliche Auftritt von Christopher Lee und vor allem die Pfählung der Barbara Shelley, das war wie eine Blendgranate direkt im Wohnzimmer meiner Eltern. Ein unglaubliches Erlebnis, das mich für immer an die Hammer Studios und den phantastischen Film binden sollte. Filme sind für mich keine Massenware, sie sind etwas Besonderes!

Im Laufe der Zeit habe ich mich mehr und mehr mit dem Medium und seiner umfassenden Symbolik beschäftigt. Mit Farben, Symbolen und Deutungen, sowie der Tatsache, dass Filme mehr als nur eine Wahrheit in einer Geschichte transportieren können. Sie erschließen einen dadurch einen ganz neuen Zugang zum filmischen Objekt der Begierde. Bei einigen davon, die heute als Klassiker, Kult und Meilensteine gehandelt werden, hatte ich das Vergnügen sie in jenen Jahren im Kino zu sehen, was wohl auch daran liegen mag, dass ich Ende der 60er zur Welt kam.

Richtige Lieblingsregisseure habe ich nur wenige; Da wären höchstens John Carpenter, Stanley Kubrick, Terence Fisher, Ridley Scott und David Lynch zu nennen. Meine Top 50-Liste der besten Horror- und Science-Fiction-Filme ist mit Sicherheit nicht gewöhnlich, vielleicht eher überraschend für die meisten. Es braucht aber nicht immer den tiefgründigen, ausgefallenen Film, um mich zu unterhalten, gerne sehe ich mir auch mal einen Blockbuster an. Allen voran würde ich als aktuelles Beispiel die AVENGERS nennen, vor allem CAPTAIN AMERICA, weil ich die Comics liebe, sie auch heute noch besitze und damit aufgewachsen bin, oder einen ARNOLD SCHWARZENEGGER in seinen unzähligen, fantastischen Filmen, und da wäre noch …
Aber das würde jetzt den Rahmen sprengen.

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Andreas

Fluxkompensator LogoMein erster Kinofilm war PINOCCHIO von Walt Disney. Da war ich ungefähr 4 Jahre alt und die Verwandlung der kleinen Holzpuppe in einen echten Jungen hat mich dermaßen mitgenommen, dass ich von meiner Mutter kaum noch beruhigt werden konnte. Spätestens seit E.T. wollte ich nicht nur selbst Filme machen, sondern stehe auch immer noch ganz aufrecht zu meinen Emotionen im Kino. Denn das ist der Ort, wo ich mich vollkommen auf fiktive Handlungen, fremde Welten oder die Wahrheit in der leinwandgroßen Überhöhung einer Szene einlassen kann. Die Welt des Films kann zu einem Ort der Begegnung mit mir selbst werden. Dabei spielt das Genre keine Rolle.

Von daher liebe ich Filme wie MULHOLLAND DRIVE (David Lynch) genauso wie THE SHAWSHANK REDEMPTION (Frank Darabont), HERO (Zhang Yimou), DER KREIS (Jafar Panahi), MODERN TIMES (Charles Chaplin), DOGVILLE (Lars von Trier) oder TOY STORY 3 (Lee Unkrich).

Und doch habe ich eine Art Top 5

  1. GOODFELLAS (Martin Scorsese)
  2. HEAT (Michael Mann)
  3. E.T. (Steven Spielberg)
  4. BACK TO THE FUTURE (Robert Zemeckis)
  5. DAYS OF HEAVEN (Terrence Malick)

Es gibt so viel Magie in gut erzählten Filmen, da darf es einfach keine Grenzen geben. Weder für die Art des Films noch für mein Lachen, oder meine Tränen. Am Ende möchte ich immer wieder der kleine 4-Jährige sein, der mehr Gefallen an einer liebenswerten Holzpuppe findet, als an einem braven, wohlerzogenen, echten Jungen. Auch wenn es mit der eigenen Filmkarriere wohl nicht mehr klappen wird – das KINO werde ich immer lieben.

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Fynn

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Johannes

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Nora

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Paula

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Niels

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