Shining (1980) Filmanalyse

Shining (1980) – Eine Filmanalyse

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Das legendäre Meisterwerk des britischen Regisseurs Stanley Kubrick aus dem Jahre 1980 ist bis heute „Opfer“ von zahlreichen Untersuchungen und Interpretationsversuchen, wie z. B. Rodney Aschers fragwürdiger Dokumentation ROOM 237, geworden. Ich muss sagen, dass mindestens fünfzig Prozent von dem was dort spekuliert wird, für mich an den Haaren herbeigezogen ist. Um einiges spannender ist die Filmanalyse des deutschen Autors Jens Hildebrand. Sein Buch THE SHINING – EINE FILMANALYSE von 2013 deckt sich größtenteils mit meinen eigenen Interpretationen.

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Eines gleich vorweg: Es soll hier nicht darum gehen, die Unterschiede zwischen Stephen Kings Buch und Kubricks Umsetzung aufzuzeigen. Kubrick hielt den Roman für eine gute Grundlage, aber nicht für „ein ernst zu nehmendes literarisches Werk“ wie er in einem seiner seltenen Interviews verriet. Er weigerte sich sogar den Drehbuch-Entwurf von King überhaupt zu lesen. Es geht mir hiermit einzig und alleine darum, aufzuzeigen was Kubrick uns mithilfe seines Filmes mitteilen und visuell erfassbar machen wollte. Was er durch Zeichen, Symbole und Farben für den Rezipienten bildlich darstellt und in verschlüsselter Form übermittelt, das ist es, wovon dieser Text handelt. Als Basis unserer Besprechung nehmen wir die US-Version. Der Grund ist ganz simpel, denn die europäische Version ist auf 119 Minuten stark zusammengekürzt. Kubrick selbst hatte diese kürzere Fassung für den europäischen Markt mit der Absicht geschnitten, um die Verhältnisse der Familie Torrance länger im Dunkeln zu lassen und dadurch die Spannung zu erhöhen. Die US-Version hingegen ist ca. 149 Minuten lang und beinhaltet einige interessante Szenen, die uns zu einem tieferen Verständnis der Beziehungen innhalb der Familie verhelfen.

Filmhandlung

Jack Torrance (Jack Nicholson) übernimmt den Winter lang mit seiner Frau Wendy (Shelley Duvall) und dem siebenjährigen Sohn Danny (Danny Lloyd) den Job als Hausmeister des Overlook Hotels, welches abseits jeder Zivilisation in den Bergen von Colorado steht. Jack hofft in der Abgeschiedenheit und Ruhe endlich sein Buch schreiben zu können. Dass vor einigen Jahren ein brutales Eriegnis das Hotel erschütterte – der ehemalige Hausmeister hat sich und seine ganze Familie getötet – stört ihn dabei nicht im Geringsten. Doch die bösen Kräfte des Ortes warten schon auf neue Opfer und nur der kleine Danny ahnt, was dort in der Einsamkeit lauert.

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© Warner Bros.

„ … für immer und immer und immer … “

Gleich mit den ersten Bildern und der darauffolgende Fahrt des einsamen VW-Käfers in die Wildnis, gepaart mit den verfremdeten Klängen des „Dies irae“ (lat. „Tag des Zorns“, ein mittelalterlicher Hymnus über das Jüngste Gericht), macht die kommende Bedrohung körperlich spürbar. Von Beginn an ist eine starke Dissonanz innerhalb der Familie Torrance zu spüren, die sich im weiteren Verlauf mehr und mehr verstärkt bis sie schlussendlich krachend hervorbricht und ihre hässliche Fratze zeigt. Im Gegensatz zu den üblichen Horror-Filmen macht Kubrick in SHINING genau das Gegenteil zur Norm. Zum Beispiel lauert das Böse in Horror-Filmen immer in dunklen Ecken oder im tiefschwarzen Keller des Hauses.

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Jack Nicholson, Stanley Kubrick und Vivien Kubrick © Photo: Stanley Kubrick

Im Overlook gibt es jedoch keine einzige dunkle Ecke, nicht einmal im Keller. Das Böse ist hier im Licht zu Hause. Dazu kommt noch, dass der Film von einer fast schon elegischen Ruhe durchzogen ist. Es gibt weder schnelle Schnitte noch hektische Szenen. Die langsame Entfremdung der Familie wird durch verschiedene Momente visuell verdeutlicht, wie z. B. die Aufnahmen des Hotels von außen, man achte dabei auf die Beleuchtung der einzelnen Fenster oder der Ausfall der Telefonverbindungen, der als gestörte Kommunikation zwischen dem Ehepaar Wendy und Jack gedeutet werden kann. Für Kubrick war klar, dass Jack von Beginn an ernsthafte Probleme hat. Er ist frustriert über sein bisheriges Leben und seine Ehe mit Wendy, wie auch sein berufliches Scheitern als Schriftsteller. SHINING ist auch ein Film über eine gescheiterte Ehe aus der Sicht eines Kindes. Dazu passt auch sehr gut Kubricks Aussage:

„Mit der menschlichen Persönlichkeit ist schon von Natur aus etwas nicht in Ordnung“.

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Einfluss auf aktuelle Filme und Serien

SHINING hat bis heute einen großen Einfluss auf aktuelle Filmemacher, das zeigt z. B. ein Blick auf die Serie HANNIBAL. Nehmen wir die erste Staffel, Folge 1: Die Toilette auf der Polizeistation, ganz in Rot mit weißen Urinalen, ist in den gleichen Farben und derselben Aufteilung wie in SHINING gehalten, in der Jack und Grady sich befanden. In Folge 7 finden wir eine weitere Referenz: Das Zimmer mit dem Toten in der Badewanne ist … genau, es ist eine Kopie von Raum 237 aus dem Overlook Hotel.

Aber auch ganz aktuell in der TV-Serie DER PASS, eine Sky Produktion aus dem Jahre 2018 sind Einflüsse zu erkennen. Gegen Ende von Folge 6, als Milica das Buch des Killers entdeckt. Die Kamera schwebt unterhalb des Tisches mit Blick nach oben, über den Rand des Buches hinweg. Langsam taucht nun das entsetzte Gesicht von Milica auf als sie den Inhalt wahrnimmt. Es ist haargenau die gleiche Einstellung als Wendy das erste Mal liest, was Jack auf seiner Schreibmaschine getippt hat.

Bei der fünften Staffel von AMERICAN HORROR STORY haben wir ein ganzes Hotel, den verbotenen Raum, Zwillinge und vieles mehr was in SHINING ebenfalls auftauchte.

Dann wäre noch POLTERGEIST, der zwei Jahre nach SHINING in die Kinos kam. Dort wird ein Haus auf einem alten Indianer-Friedhof errichtet, dazu gibt es zahlreiche Geistererscheinungen und Spukphänomene. All diese Filme sind eine Hommage auf Kubrick‘s Geniestreich, der das komplette Horror-Genre auf den Kopf stellte.

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Der beste Horrorfilm

Für mich war und ist SHINING der beste Horror-Film „ …für immer und immer und immer… “. Ich habe schon viele Filme gesehen, aber keiner schafft es auch nur annähernd diese bedrohliche Atmosphäre, diesen nackten Terror so auf den Punkt zu bringen wie SHINING. Verstörende Bilder und alptraumhafte Sequenzen wechseln sich mit Wahnsinn und Desorientierung ab. Dazu kommt die überragende Regie des Perfektionisten Stanley Kubrick und seines Kameramannes John Alcott, der Bilder aus einer anderen Welt auf die Leinwand zauberte. Zusammen mit ihrem Erfinder Garret Brown wurde durch SHINING die Steadicam erst richtig bekannt ohne die der Film niemals das geworden wäre was er heute ist. Nicht vergessen möchte ich die überragenden Darsteller, allen voran Jack Nicholson. Den Wahnsinn auf der Leinwand darzustellen, war bis dahin Klaus Kinskis Metier, aber selbst der hat in Nicholson seinen Meister gefunden. All das, wird begleitet von den unheimlichen Klängen die Wendy Carlos und Rachel Elkind erschaffen haben und die den Film wie einen Mantel des Todes umhüllen.

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SHINING – Der Versuch einer Erklärung

Bevor wir mit der Analyse beginnen, sollten wir uns vor Augen führen, dass Kubrick wirklich alles an seinen Filmen persönlich überwachte. Er führte nicht nur Regie, er war auch bei den anderen Prozessen der Produktion involviert. Schnitt, Musik, Kamera, Licht, Ausstattung und sogar die Bewerbung des Films unterlag seiner Kontrolle. Aber auch nach der Veröffentlichung kontrollierte er die korrekte Aufführung in den Kinos.

Das bedeutet für mich: Alles was wir zu sehen bekommen, ist von ihm so gewollt und hat eine tiefere Bedeutung. Wichtig ist ebenso, dass wir verstehen, dass Stanley Kubrick seine Storys auf eine gänzlich andere Art erzählt als wir es heute von herkömmlichen Filmen gewohnt sind. In seinen Bildern und Szenen ist mehr Inhalt als in den Dialogen der handelnden Personen darin. Außerdem „muss“ man einen Kubrick-Film mehrfach sehen, um wirklich alles zu verstehen. Das ist mit ein Grund, warum so viele Menschen Probleme haben seine Filme zu entschlüsseln, denn sie konsumieren ihn wie einen ganz normalen 08/15-Streifen. Ich habe mir im Folgenden einige der wichtigsten Motive in SHINING herausgepickt und werde sie nun einzeln Besprechen.

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Analyse: Der Anfang – Spiegelung, Verdopplung und Isolation

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Gleich mit der ersten Einstellung zeigt uns Kubrick, was die übergeordneten Themen des Films sind: Einsamkeit und Isolation, das Tor zur Hölle sowie der Kampf ums Überleben und vor allem: Spiegelungen und Verdopplungen. All das, finden wir in der ersten Einstellung des Filmes: der Flug über den See. Bei vielen Völkern ist ein See schon immer das Symbol für das Totenreich, eine Art Tor oder Übergang. Der See steht auch für die gespiegelte Welt: Das Totenreich gleicht der realen Welt, nur liegt es im Dunkel. Einsamkeit und Isolation verdeutlichen uns die Insel inmitten dieses Sees wie auch die Verdopplung der Welten. So wie die Insel im See liegt, isoliert sich das Overlook Hotel in den Bergen und ist ebenfalls ein Tor in eine dunkle Parallelwelt.

Mit den Spiegelungen sind vor allem die vielen Spiegel im Inneren des Hotels gemeint, die uns im Verlaufe des Filmes mehrfach begegnen. Sie haben viele Bedeutungen und sind in einigen Schlüsselszenen immer präsent. Sie bilden ab, verbinden, zerstören oder entlarven. Der Spiegel ist ein ambivalentes Symbol: Er zeigt die Spiegelung des Göttlichen in der Seele des Menschen, aber auch seine Vergänglichkeit. Er steht auch für Selbsterkenntnis und Selbstverliebtheit. Der Spiegel wird als Tor in das dunkle Reich gedeutet (wie auch der See) und ist das Symbol für eine gespaltene Persönlichkeit (Jack). In der Traumdeutung stellt ein Spiegel den Versuch, mit sich selbst ins Reine zu kommen, dar, dabei zu scheitern oder er führt denjenigen zur Selbsterkenntnis. Das Jack auf dem Weg ist mit sich ins Reine zu kommen wird uns deutlich vor Augen geführt, wenn Wendy über „den Unfall“ spricht: Jack war betrunken und hat Dannys Arm ausgekugelt. Vor allem aber muss sich Jack über seine Position in der kleinen Familie klar werden, denn zum einen ist Danny sein großer Konkurrent im Kampf um Wendys Gunst und zum anderen stellt sich für Jack die Frage, ob er diese Familie überhaupt noch erhalten will und nicht lieber daraus ausbrechen möchte.

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Wenn wir schon beim Thema Spiegel sind, dann müssen wir über ein weiteres wichtiges Thema für Kubricks Film sprechen: Die Verdopplung und Symmetrie, die den ganzen Film wie einen roten Faden durchzieht. Zum einen wirken Kubricks symmetrische Einstellungen sehr statisch und stellen die Verlangsamung der Zeit visuell für den Zuschauer dar. Zum anderen betont diese Symmetrie die künstliche Inszenierung als solche. Sehr schön am Anfang zu sehen, wenn Danny in den Badezimmerspiegel schaut und sich mit Tony unterhält. Zum einen sieht man hier den unschuldigen, ängstlichen Jungen, zum anderen den aufgeklärten, mit dem Bösen vertrauten Tony. Die gespaltene Seele des jungen Danny in einem Bild als Spiegelung und Dopplung. Die Grady-Töchter sind die Verdopplung / Spiegelung von Danny, das Gleichgewicht der Kräfte von Gut und Böse. Die Spiegel zeigen auch die zwei Seiten von Jack, Gut und Böse, so wie auch Grady und Jack (beide haben eine Axt, Dopplung). Alle Personen im Film sind Doppelgänger oder Spiegelbilder des anderen. Danny und sein imaginärer Freund Tony zum Beispiel. Jack und Danny gehören auch zusammen, als Vater und Sohn, wiederum als Symbol von Gut und Böse. Aber auch beide haben ihren eingebildeten Freund: Der eine hat Lloyd der andere Tony. Die Doppelgänger zeigen uns die Schattenseiten der Charaktere.

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Der Spiegel zeigt aber auch die Wirklichkeit und ist ein Fenster in die Realität. Als Jack im Raum 237 die nackte Frau im Arm hält und in den Spiegel blickt, erkennt er, dass er das Opfer einer Täuschung wurde. Danny schaut ebenfalls in den Spiegel (Zuhause) und ihm wird die Wahrheit gezeigt, über das, was auf sie zukommt. Als Wendy gegen Ende das erste Mal in den Spiegel schaut, erkennt sie, was Danny mit seinem REDRUM meint, sie erkennt die nahende Bedrohung. Da die Spiegel zur Einrichtung des Hotels gehören und Jack mehrfach in ihnen zu sehen ist, kann man sagen, dass Hotel hat sich Jack schon sehr früh bemächtigt, er „gehört“ zum Overlook.

Analyse: Raum 237

Dass das Zimmer 237 im Overlook Hotel etwas Besonderes ist, wird jedem klar, wenn Hallorann mit Danny darüber spricht. Zimmer 237 ist das Zentrum des Bösen. In diesem Raum, genauer gesagt im Badezimmer, werden die stärksten Gefühle, Ängste und Wünsche des jeweiligen Besuchers projiziert und verwirklicht. Danny hat Angst, dass Jack ihm und seiner Mutter etwas antun würde, wie er selber in einem Gespräch mit seinem Vater kurz zuvor erwähnte. Und genau das passiert dann auch im Zimmer 237, es wird Danny Gewalt angetan. Jack hingegen hat die Schnauze von Arbeit, Verantwortung und Familie voll. Er will feiern und Spaß haben, für niemanden Rechenschaft ablegen oder in Ketten (die Ehe mit Wendy) den Rest seines Lebens verbringen. Deshalb erscheint bei ihm die junge Frau, die genau für ein solches Leben steht. Jedoch durchbricht kurz darauf der Spiegel die Illusion.

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Hinter dem Spiegel wird die dunkle Wahrheit enthüllt, hier gibt es nichts als den Tod zu finden. Sehr interessant ist noch ein wichtiges Detail zu Zimmer 237: Kurz bevor Jack das Badezimmer betritt, ist auf der rechten Seite der Tür, an der Wand, dass Bild eines Fuchses. Der Fuchs wird im Traum mit Intrigen und Verrat in Verbindung gebracht. Wenn er erscheint, dann ermahnt er den Träumenden zur Vorsicht. Er deutet darauf hin, dass der Träumende im echten Leben einen ihm feindlich gesonnen Menschen hat. Für Jack könnten das Wendy und Danny sein. Möglich wären auch Lloyd und Grady als Vertreter der Herren des Hotels, die ihn zum Bösen verführen wollen.

Analyse: Das Labyrinth

Von Anfang an ist das symbolische Labyrinth präsent. Angefangen bei der Autofahrt zum Hotel, über das Labyrinth vor und das im Inneren des Overlook durch die vielen Gänge und Verzweigungen. Es ist schlussendlich der Irrgarten in jedem von uns, welches wir als unser Gehirn kennen, unserer Psyche. Im Zentrum des Labyrinths, dem Endpunkt aller Windungen, kommt der Antagonist (Jack) schließlich zum Stehen, er findet den Tod. Denn nur wer schlau ist, entkommt aus dem Labyrinth. Wendy hat es am Anfang erwähnt, als sie mit Danny und Hallorann die Küche besichtigt hatte: „…da muss ich Brotkrumen streuen, um wieder herauszufinden…“. Genau das hat Danny am Ende im Garten-Labyrinth getan als er von Jack verfolgt wurde. Jack hingegen, ist der Minotaurus im Labyrinth. Sein Labyrinth ist das Overlook Hotel und so wie in der Legende Theseus nur mit einem Faden entkommen konnte, so schafft Danny es mit einem Trick, seinen Vater im echten Labyrinth zu täuschen und im zu entwischen.

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In der amerikanischen Version sieht Danny kurz vor dem Showdown noch einen Road-Runner-Cartoon im TV. Dort ist der gewitzte Road Runner (Danny) im ewigen Kampf gegen seinen Erzfeind dem Koyoten (Jack) unterwegs. So bekommen wir als Zuschauer schon im Vorfeld gesagt, dass wir uns keine Sorgen um Danny machen müssen, er wird seinem Vater entkommen. Labyrinth bedeutet im griechischen „Haus der doppelten Axt“ (auch hier haben wir eine Dopplung mit Jack und Grady, beide haben eine Axt benutzt, also eine doppelte Verdopplung). Es ist der Ort, wo man die Vernunft aufgibt und mit der eigenen Psyche konfrontiert wird. Jack steht für das Animalische und Dunkle, welches in uns allen steckt und das Labyrinth repräsentiert die menschliche Psyche.

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Im Gold Room des Hotels spielt eine Band namens „The Unwinding Hours“ (siehe die Tafel am Eingang zum Gold Room), was so viel bedeutet wie „die sich abwickelnden Stunden“. Das könnte auch ein Hinweis auf den Faden des Theseus sein. Als Wendy und Danny zu Beginn das Labyrinth vor dem Overlook Hotel erkunden, schaffen sie es direkt bis ins Zentrum und wieder heraus. Damit will Kubrick uns mitteilen, dass die beiden die inneren Geheimnisse des Hotels entdecken werden, zum anderen aber auch, dass sie so intelligent und clever sind, auch wieder dem Irrgarten und dem Schrecken des Hotels zu entkommen.

Analyse: Die Fahrstühle und die Zwillinge

Die blutenden Fahrstuhltüren begleiten uns durch den ganzen Film. Zuerst hat Danny die Vision davon und am Ende sieht Wendy ebenfalls das Blut. Die Deutung ist mehrschichtig. Das Blut auf dem Nationen gegründet werden, in diesem Fall die USA  auf dem Genozid an den Indianern (die Fahrstühle fahren symbolisch bis ins Grab der Indianer hinunter) und die geschlossenen Fahrstuhltüren deuten das Verdrängen der Gräueltaten an. Zum anderen kann es auch das Blut der vielen Toten im Hotel selber sein. Außerdem ist der blutige Fahrstuhl ein symbolischer Hinweis auf die aufgestaute Gewalt im Hotel und dass sie ausbrechen wird. Ein weiterer Hinweis auf das, was Jack im Hotel beabsichtigt: Das Töten seiner Familie.

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Was auch sehr auffällig ist, sind die vielen roten Türen im Hotel selbst. Rot im Film ist eine sehr mächtige Farbe, die meistens mit Blut, Tod und Gefahr gleichzusetzen ist. Möglich wäre, dass diese Türen eine Verbindung zwischen den verschiedenen Zeiten sind, eine Art Übergang. Immer wenn etwas passiert im Hotel, sind diese Türen in der Nähe. Wie auch die vielen Spiegel, die ja ebenfalls eine mögliche Verbindung ins Totenreich darstellen. Es kann auch bedeuten, dass egal wo man sich im Hotel befindet, immer in Gefahr ist. Denn so ist es ja auch mit den Projektionen bzw. Geistern aus der Vergangenheit, die eigentlich überall erscheinen können.

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Noch ein Wort zu den Zwillingen in SHINING: Die Zwillinge sind keine wirklichen Zwillinge, den Ullman weist im Gespräch mit Jack schon darauf hin, dass sie die beiden etwa zwischen 8 und 10 Jahre alt waren. Jedoch werden sie in fast allen Berichten über den Film als Grady-Zwillinge bezeichnet. Jens Hildebrand und Andreas Jacke haben in ihren Büchern ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Grady-Kinder keine Zwillinge sind. Zum einen Tragen die beiden Kleider aus den 20ern und nicht aus den 70ern wo Grady mit seiner Familie im Hotel arbeitete. Zum anderen, wenn man sie näher betrachtet, fallen kleine Unterschiede direkt auf. Es scheint so, als wurden die Kinder vom Hotel „gezwungen“ gleich auszusehen. Im echten Leben handelt es sich allerdings wirklich um Zwillinge, und zwar um Lisa und Louise Burns, geboren im Jahre 1968. Ob Kubrick im Film bewusst die kleinen, aber feinen Unterschiede der Burns-Zwillinge hervorgehoben hat, die auch dieses Unwohlsein beim Betrachter erzeugen, ist nicht bekannt. Schon sind wir wieder beim Thema Spiegelungen, denn selbst unser eigenes Spiegelbild ist nicht zu 100% mit unserem Aussehen deckungsgleich, denn es liegt immer einen kaum messbaren Bruchteil in unserer Vergangenheit, trifft das auch auf die Grady-Kinder zu? Wir erinnern uns, nur eines der Kinder wollte das Hotel anzünden. Möglich wäre, dass die beiden für das Gute und das Böse im Menschen stehen, schwarz und weiß, Tag und Nacht, Danny und Tony?

Analyse: Die Schreibmaschine

Einige interpretieren in der Schreibmaschine einen Hinweis Kubricks auf den Holocaust und die systematische Auslöschung der Juden. Als weitere Zeichen nennen sie die Zahl 42 (für das Jahr 1942 in dem der Holocaust begann), die des Öfteren auftaucht, wie auch der VW Käfer der Torrance Familie. Für mich ist die Schreibmaschine eher ein Hinweis darauf, wie weit Jacks geistiger Verfall schon vorangeschritten ist. Zu Beginn ist sie noch reinweiß und jungfräulich, aber je länger er damit „arbeitet“ desto grauer wird sie. Das Böse übernimmt mehr und mehr die Kontrolle. Sie wird unrein und verdorben vom Bösen.

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Mir ist auch aufgefallen, als wir das erste Mal auf Jacks Schreibmaschine blicken, sehen wir linker Hand ein Päckchen Marlboro Zigaretten liegen. Marlboro steht wie keine andere Marke für Amerika und die Cowboys (dank der Werbung). Darüber liegen vier bunte Bleistifte, die direkt auf die Wandmalerei der Indianer (vier weibliche) Symbolen in der Colorado Lounge zeigen, gegen die Jack seinen Ball wirft. Nehmen wir das in Bezug zu der Schreibmaschine, die ja angeblich den Holocaust von 1942 darstellen soll, könnten wir sagen, das der Genozid an den Indianern gleichzusetzen ist mit dem, was die Nazis den Juden angetan hat.

Analyse: Wendy

Wendys Rolle war mir lange unklar und nur auf die Beschützer-Rolle für Danny fixiert. Aber wenn wir die Theorie akzeptieren, das SHINING als Sub-Thema die Vernichtung der Indianer aus ihrem gelobten Land durch den weißen Mann beinhaltet, dann kommen wir Wendys Position näher. Denn je länger der Film läuft, desto mehr verändert sich auch ihr Äußeres, ihre Kleidung, die Zöpfe, alles tendiert mehr und mehr in Richtung Indianer. Besonders deutlich wird es in dem Moment als Wendy entdeckt, was Jack auf seiner Schreibmaschine geschrieben hat. Jack kommt von hinten auf Wendy zu und in diesem Moment, als Wendy sich umdreht, sieht man was ich meine. Sie trägt genau die gleiche Kleidung wie die Indianerfrauen über dem Kamin, links hinter ihr. Dann würde Jack die Rolle des brutalen Eroberers, die Axt als Symbol der Pioniere, einnehmen und Wendy eben die der Indianer, die versuchen, diesen brutalen Angriff zu überleben. Im Film erwähnt Ullman, dass die Erbauer des Hotels erst einen Indianer-Friedhof dem Erdboden gleich machen mussten. Im Inneren des Hotels gibt es unzählige mythische Artefakte und Bilder, die nur noch als Schmuck und Verzierung für das Hotel herhalten. Nicht nur die Indianer wurden fast ausgerottet, sondern auch ihre Kultur zerstört und zur Dekoration degradiert.

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Vielen Rezipienten wird auch die Szene Kopfschmerzen bereiten, in der Wendy auf der Flucht im Hotel plötzlich zwei Fremde Personen in einem der Angestellten-Zimmer sieht. Der eine hat ein Hundekostüm an, der andere einen Frack. Diese Szene könnte durch Stephen Kings Roman als Buchvorlage erklärt werden: In einer Ballnacht trifft Jack einen Mann namens Roger, der sich wie ein Hund aufführt. Roger möchte gern näheren Kontakt zu dem bisexuellen Horace Harry Derwent herstellen. Derwent stimmt unter einer Bedingung zu, dass Roger eben als Hund verkleidet zum Ball erscheint. Diese Szene könnte auf die lüsterne und verdorbene Gesellschaft hindeuten.

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Und warum hat Wendy am Ende auch Visionen? Zum einen könnte man sagen, Wendy hat auch das Shining, aber verdrängt es bist jetzt im normalen Leben. Erst in einer Extremsituation bricht es aus ihr heraus. Eine weitere Erklärung wäre folgende: Der Tod von Dick Hallorann (das Blutopfer) ist der Moment, ab dem die Dämonen des Hotels den Übergang in die reale Welt vollziehen. Das ist dann auch die Zeit, in der Wendy ebenfalls die Geister der Vergangenheit zu sehen beginnt. Mit dem Blutopfer wurde die Barriere zwischen den Welten der Lebenden und der Toten zerstört. Das würde auch den Mann mit dem gespaltenen Kopf erklären („Großartige Party, nicht?“).

Analyse: Das Ende

Die Kamera gleitet langsam über den Flur im Eingangsbereich des Overlook Hotels. Alle Sitzplätze sind mit weißen Laken bedeckt. Im Hintergrund läuft Musik: „Midnight, the Stars and You“. Die gleiche Musik haben wir schon bei Jacks Besuch der Party im Gold Room gehört. Die Kamera fährt weiter auf eine Wand zu, dort hängen sieben Bilder in einer Reihe, drei Reihen insgesamt, macht genau einundzwanzig Bilder (1921?). Auf dem mittleren Bild sehen wir Jack im Anzug umringt von einer großen Abendgesellschaft, darunter steht: Overlook Hotel July 4th Ball, 1921.

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Wir sehen hier in seiner endgültigen Form, dass Zeit an diesem Ort keinerlei Bedeutung hat. Das Overlook zerstört die Zeit, Vergangenheit und Gegenwart überlappen sich und werden vermischt. Eindrucksvoll dargestellt bei der schon erwähnten Party im Gold Room, mit den Projektionen / Geistern aus dem Jahr 1921 (eine Feier zu Ehren von Jack und seiner Rückkehr ins Hotel, Grady betonte Extra, dass er der Ehrengast ist: „Sie sind hier die Hauptperson.“). Das Jack sich in diesem Moment nicht mehr in der realen Welt bewegt, sagt uns die Bemerkung von Lloyd: „Ihr Geld ist hier nichts mehr wert.“. Des Weiteren sehen wir den „echten Jack“, der schon von Anfang an hier im Hotel war und ist (so wie es auch Grady bei ihrem Gespräch erwähnte: „Sie sind der Hausverwalter. Von Anfang an waren Sie es. Ich weiß es, Sir, ich war von Anfang an hier.“ Wir erinnern uns zurück an das Interview in dem Ullmann sagte, dass Grady Anfang der 70er im Hotel arbeitete, also kann das nicht Grady sein, höchstens eine Kopie.). Was wir auch noch erkennen ist, dass Jack nichts weiter als die Wiedergeburt des „alten Jack“ von 1921 ist und lediglich nach Hause (ins Overlook Hotel) gekommen ist (Jack meinte bei seinem Eintreffen an der Bar: „Ich bin gerne bei euch, Lloyd.“).

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Jack existiert zweimal im Hotel: Einmal in der Gegenwart und einmal in der sich immer wiederholenden Vergangenheit, wo er schon immer der Hausverwalter war. Der neue Jack wurde somit in die Geschichte des Hotels integriert und hat den Platz des alten Jack übernommen. Grady ist Jack, Lloyd ist Jack. Zwei Abziehbilder von Jacks Charakter. Bei Grady sagt uns das unter anderem sein Kommentar: „Sie sind der Hausverwalter. Von Anfang an waren Sie es…“ Bei Lloyd erkennen wir die Kopie Jacks an der Farbe seiner Jacke: Weinrot, so wie auch Jacks Jacke.

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Zwei spannende Punkte, die ganz klar auf die Jack Spiegelungen hindeuten: Zum einen den Weg den Grady und Jack nehmen, um in das Herren WC zu gelangen führt sie genau wieder vor die Bar, an ihren Ausgangspunkt zurück. Genau dorthin wo Jack zuvor mit Lloyd gesprochen hatte. Also eine architektonische Unmöglichkeit, von denen es so einige im Hotel gibt. Der zweite Punkt: Wenn Jack mit Grady im WC die Unterhaltung führt, wechselt die Kamera öfters die Position um 180 Grad, ein Achsensprung. Mal ist Jack rechts im Bild, mal links. Damit wird verdeutlicht, dass beide Figuren ein und dieselbe Person sind, ein Doppelgänger. Der alte und der neue Jack, eine Dopplungen, die uns die unterschiedlichen Seiten eines Charakters zeigen. Es ist immer Jack und alles passiert immer wieder, in jeder Zeit. Ein Kreislauf, eine endlose Wiederholung aus der es kein Entrinnen gibt. Was ja auch der Ausspruch „…für immer und immer und immer…“ Impliziert. Das Schlussbild zeigt, dass Jacks Seele vom Hotel für immer einverleibt worden ist.

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Analyse: Alles nur ein Traum?

SHINING nur ein Alptraum? Worauf begründe ich das? Als Danny seine erste Vision mit den Fahrstühlen hat, ist er zu Hause im Badezimmer, seine Mutter findet ihn etwas später bewusstlos am Boden. Ab diesem Moment könnte alles nur als ein böser Traum als eine weitere Vision interpretiert werden. Bei der darauffolgenden Fahrt der Familie Torrance ins Overlook Hotel, befindet sich die kleine Bergstraße plötzlich rechts vom Berg. Bei der ersten Fahrt von Jack war die Straße jedoch links vom Berg gewesen. Wir erinnern uns, im Traum ist alles gespiegelt. Am Ende von SHINING, wenn die Kamera durch die Empfangshalle des Hotels gleitet, sind alle Möbel plötzlich mit weißen Lacken verhüllt, wie es eigentlich üblich ist, wenn für längere Zeit keine Gäste zu erwarten sind. Aber das war die ganze Zeit, als wir die Familie Torrance dort oben beobachtet haben, nicht der Fall. Warum nicht? Oder ist das Hotel sogar komplett geschlossen?

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Schlusswort

Dass was ich hier zur Analyse aufgeführt habe, ist nur ein Bruchteil von dem, was es in THE SHINING noch zu entdecken gibt. Aus verständlichen Platzgründen haben wir uns entschieden, nur die wichtigsten Punkte zu erwähnen und dem Leser Mut zu machen, selbst auf Erkundungstour durch das Overlook Hotel zu gehen. Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten wie dieser Film interpretiert werden kann, das Internet und zahlreiche Bücher sind voll davon. Wer Hinweise auf eine Mondlandung sucht oder Beweise für die Freimaurer und dergleichen, wird bei seiner Suche hier fündig werden. Doch ob das alles Sinn macht, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich würde mich über eine weiterführende Diskussion zum Film oder über andere Verweise in Filmen und Serien sehr freuen.

© Stefan F.

Shining (1980) Filmanalyse

 

Weiterführende Literatur und Quellen

THE SHINING – EINE FILMANALYSE habe ich schon weiter oben erwähnt und kann es auch nur jedem Interessierten ans Herz legen. Zum einen wird hier der komplette Film (die US-Version) in seine Einzelteile zerlegt, analysiert, erklärt und ausführlich mit SW-Fotos aus dem Film begleitet. Zudem wird noch der Musikeinsatz ausführlich besprochen. Des Weiteren bekommt man hier einen ersten Eindruck darüber, was eine gute Filmanalyse ausmacht und wie so etwas aufgebaut ist. Es gibt zwar viele Lehrbücher über Filmanalysen, aber die Praxis ist immer noch besser als jedes Lehrbuch.

 

Für jeden Kubrick Fan ein Muss ist das folgende Buch auf meiner Liste: DAS STANLEY KUBRICK ARCHIV von Alison Castle. Schon alleine das Bildmaterial ist ein Traum in diesem kleinen Wälzer, der schlappe 864 Seiten umfasst. Castle hatte einen exklusiven Zugang zu Kubricks privaten Archiven auf seinem Anwesen in St. Albans. Unterstützt wurde er von Kubricks Ehefrau Christiane und seinem Produzenten Jan Harlan. Was Castle bei diesen „Ausgrabungen“ alles gefunden hat, ist schon unglaublich. Begonnen bei Kubricks Frühwerken wie DAY OF THE FIGHT oder FEAR AND DESIRE bis hin zu seinen ersten großen Projekten wie WEGE ZUM RUHM, LOLITA und schlussendlich EYES WIDE SHUT. Hier ist alles präsent, was Kubrick ausmachte.

© TASCHEN

Aus jedem seiner Projekte sind unzählige, fantastische Fotos (viele bis dahin noch nie gesehene Aufnahmen von Kubrick und seinen Filmen) an diesem besonderen Platz versammelt und in einer hochwertigen Ausgabe verfügbar. Besonders hat mich begeistert, dass es zu fast jedem Beitrag / Film auch ein Interview (insgesamt sechs Stück) mit dem großen Regisseur gibt. Die begleitenden Texte zu den jeweiligen Filmen beziehen sich hauptsächlich auf die Entstehung der einzelnen Projekte. Abschließend gibt es noch ein Kapitel zu Projekten Kubricks, die es niemals bis in die Produktion schafften, wie z. B. NAPOLEON. Es ist ein Filmbuch über den wohl größten Filmemacher den es je gab, dass ich jedem Kubrick-Fan, aber auch jedem Filminteressierten uneingeschränkt empfehlen kann.

Achtung: Die Ausgabe gibt es in zwei Größen. Das kleine „Taschenbuch“ ist im Preisleistungsverhältnis von 15 € unschlagbar. Daneben gibt es noch die großformatige Ausgabe, die aber leider ausverkauft und deutlich teurer ist. Beide sind aber in einer unglaublich hochwertigen Qualität, sowohl der Einband wie auch die Texte und Fotografien.

 

Hier noch eine kleine Auswahl an weiteren Büchern zum Thema Kubrick und seine Filme:

STANLEY KUBRICK – EINE DEUTUNG DER KONZEPTE SEINER FILME, erschienen im Psychosozial-Verlag. Herr Jacke beschäftigt sich in seinem Buch ausführlich mit allen Filmen aus Kubricks Schaffen. Schwerpunkt bei ihm ist die psychologische Bedeutung in Kubricks Bildern. Auch wenn es einige inhaltliche Fehler gibt, ist das Buch trotz allem ganz unterhaltsam und enthält einige interessante Theorien.

  • Amdreas Jacke
  • STANLEY KUBRICK – EINE DEUTUNG DER KONZEPTE SEINER FILME
  • ISBN: 978-3-89806-856-7
  • Bei Amazon bestellen

 

STANLEY KUBRICK erschienen im Fink Verlag. In diesem kleinen Büchlein versuchen die Autoren eine Deutung in der Ästhetik Kubricks Filmen. Alles sehr knapp, aber unterhaltsam.

 

ZEICHEN DER GEWALT erschienen im WVB Verlag Berlin. Der Autor geht dem Thema der Geschlechterrollen und ethnischen Konflikten in den Filmen SHINING und CANDYMAN nach. Sehr interessante Texte mit einem spannenden Thema.

Titel, Cast und CrewShining (1980)
OT: The Shining
PosterShining (1980) Filmanalyse

Release
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RegisseurStanley Kubrick
Trailer
DarstellerJack Nicholson (Jack Torrance)
Shelley Duvall (Wendy Torrance)
Danny Loyd (Danny Torrance)
Scatman Crothers (Hallorann)
Barry Nelson (Ullman)
Philip Stone (Grady)
Joe Turkel (Loyd)
Anne Jackson (Ärztin, nur US-Version)
BuchvorlageNach dem Roman SHINING von Stephen King
DrehbuchStanley Kubrick
Diane Johnson
MusikWendy Carlos
Rachel Elkind
Krzystof Penderecki
György Ligeti
Bela Bartok
KameraJohn Alcott
SchnittRay Lovejoy
Filmlängeca. 149 Minuten US-Version
ca. 119 Minuten deutsche (europäische) Version
FSKab 16 Jahren

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