PARASITE (2019)

Parasite (2019) – Filmkritik

Es war einmal in Cannes

Die diesjährige Goldene Palme ging wie letztes Jahr nach Asien. Nach SHOPLIFTERS (Japan, R: Hirokazu Koreeda, 2018) erhielt mit PARASITE von Bong Joon-ho (SNOWPIERCER, THE HOST) aus Südkorea zudem erneut ein tragikomischer „Familienfilm“ die höchste Auszeichnung von Cannes. Erneut trägt eine Familie aus der Unterschicht ihren Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit auf ihre ganz eigene, befremdliche Weise aus. Seite für Seite entblättert diese elegant gefilmte Gesellschaftssatire Ereignisse, die einem das ungläubige Lachen aus dem Hals husten lassen wie ein genussvoll verschlucktes Stück Kuchen. Dabei betritt der vom westlichen Kino geprägte Europäer eine für seine Augen weitestgehend fremdartige Welt. Eine Welt zwischen Tradition und Hypermoderne. Oder anders ausgedrückt: Willkommen in der asiatischen Megacity; aber bitte fangen Sie ganz unten an!

Der asiatische Blick

Nun mag der ein oder andere kritisch geneigte Cineast gerne behaupten, dass diese erneuten Weihen Richtung Asien einzig und allein dem Phänomen geschuldet sind, dass der ach so intellektuelle, westliche Kinogänger alles, was filmisch aus Fernost kommt grundsätzlich „cool“ finden möchte. „Cool“ und sogar „hipp“ deswegen, weil alles irgendwie anders und … ja, „asiatisch“ daherkommt. An dieser Sichtweise ist zunächst nichts auszusetzen, wenn daraufhin auch ein konzentrierter Blick, auf den zunächst einmal nicht ganz so ehrfurchtsvoll charakterisierten Gewinnerfilm von Cannes gewagt wird. Denn nur weil ein Film aus Asien kommt, muss er nicht automatisch gut sein.

PARASITE (2019)
© Koch Films

Dem „anderen“ Blick sollte man da schon mehr Beachtung schenken. Und ironischerweise ist gerade der asiatische Blick, genau der etwas „andere“ der uns, trotz aller Einwände, gerade diesen Film so beglückt erleben lässt. Wenn man grundsätzlich davon ausgehen kann, dass jede Geschichte schon einmal erzählt worden ist, liegt die Kunst gerade darin, sie so zu erzählen, dass sie uns dennoch neu und überraschend erscheint. Genau das gelingt PARASITE auf sehr kluge Weise, gerade weil er uns diesen „anderen“ Blick gewährt und dann aus dieser asiatischen Perspektive kunstvoll durch seine Geschichte führt.

Die asiatischen Industrienationen haben sich sehr früh schon dadurch ausgezeichnet, ihr traditionelles Streben nach Perfektion gerade auch auf westliche Errungenschaften auszudehnen. Für unsere Augen erhalten dadurch ursprünglich vom Westen ausgehende technische Errungenschaften, Kleidung und einfachste Alltagssituationen eine fast schon zeremonielle Theatralik, die alles Bekannte ein wenig überhöht und aus sich heraus schon kunstvoll erscheinen lässt.

Allem voran ist PARASITE jedoch ein messerscharfer Blick in die Seele Südkoreas. Eine sezierende Reise durch eine superkapitalistische Gesellschaft mit all ihren Auswüchsen und Opfern. Das ist dann eben nicht mehr „nur“ asiatisch cool, sondern meisterhaft global verständlich.

PARASITE (2019)
© Koch Films

Das Thema des Regisseurs

In seinem international hoch geachteten, dystopischen Science-Fiction-Thriller SNOWPIERCER (2013) musste Bong Joon-Ho noch einen parabelhaften Zug durch eine im Schnee versinkende Welt „bohren“, um seine Sicht auf eine Weltgesellschaft in einer symbolhaften Waagrechten sichtbar zu machen. Dort waren Arm und Reich durch „vorne“ und „hinten“ schicksalshaft voneinander getrennt. Um sich zu verbessern mussten die Protagonisten (u.a. Chris Evans) todesmutig „vorwärts“ kommen. Wagon für Wagon kämpften sie sich ihren Weg nach vorn bis in die Schaltzentrale der Macht.

In PARASITE geht Autor und Regisseur Bong Joon-ho nur auf den ersten Blick subtiler vor. Hier haben wir das soziologisch bewährte „unten“ gegen „oben“ zurück. Und um hier nach „oben“ zu kommen, braucht es mehr als Martial Arts, Waffen und eine Armee der Verzweifelten. Wer hier „unten“ ist und schnell nach oben will, braucht neben Ausdauer und anarchistischer Energie ganz viel hiervon: Informationen. Wer die richtigen Infos hat und sie in seinem Sinne verändern kann, hat eine Chance auf gesellschaftliche Veränderung. Oben und Unten werden im fortlaufenden Film auch bildlich immer wieder stark betont und überraschend weiterentwickelt. Spannend ist dabei der jeweilige Blick auf eine der beiden Richtungen. Während der Blick von unten nach oben die Hoffnung auf ein besseres Leben verheißt, ist der Blick in die andere Richtung immer mit Gefahr verbunden.

PARASITE (2019)
© Koch Films

Von unten nach oben

Genau diese Prämisse macht Joon-Ho gleich in den ersten Einstellungen seines meisterhaften Parcours durch die Gesellschaftsschichten einer modernen asiatischen Großstadt sichtbar. Direkt im ersten Bild macht er deutlich wo die Reise beginnt. An alten Socken vorbei, die zum Trocknen an der Decke hängen, blicken wir durch ein Fenster einer schwitzenden Souterrainwohnung hinaus auf die Straße. Dort über unseren Köpfen macht ein Dschungel aus Stromkabeln und ein an die Hauswand urinierender Alkoholiker deutlich, wo wir uns befinden. Viel weiter „unten“ ist für den Anfang kaum möglich. Hier lernen wir die Familie Kim kennen. Ihren Status können wir förmlich riechen.

Der Geruch der kleinen Leute

Da ist der arbeitslose Vater Gi-taek (Song Kang-ho, THE GOOD THE BAD AND THE WEIRD, THE HOST), der es nach einer landesweiten Firmeninsolvenz nicht mehr auf seine einstmals bürgerlichen Beine geschafft hat. Seine Frau Chung-sook (Jang Hye-jin) war einmal eine erfolgreiche Hammerwerferin und nutzt nun ihren ehemaligen Kampfgeist, um die Familie anzutreiben. Sohn Gi-u (Choi Wo-shik) und seine Schwester Gi-jeong (Park So-dan) scheinen diesen jedoch bereits mit der Muttermilch aufgenommen zu haben. Während die Schwester bereits durch ihr offensives Wesen Kraft und Gerissenheit ausstrahlt, ist ihr Bruder eher der stille Stratege im Hintergrund. Beide können sich durch ihre soziale Stellung ein Studium für die Weiterentwicklung ihrer Talente nicht leisten. Für einen sozialen Aufstieg müssen sie andere Wege suchen.

PARASITE (2019)
© Koch Films

Direkt am Anfang versuchen sie verzweifelt ein offenes W-LAN Netz für ihre Handys zu finden. Wie moderne Goldgräber suchen sie mit zur Decke gestreckten Händen nach digitalen Adern, die ihr Leben verbessern sollen. Prägnanter kann man einen Film nicht eröffnen. Mit ihrer Jagd nach einer freien Internetleitung zeigen die Figuren wer sie sind. Sie sind Jäger und Sammler. Jäger nach der richtigen Quelle, Sammler von entscheidenden Informationen. Dabei müssen alle Familienmitglieder zusammenarbeiten. Erst Vater Gi-taek findet eine offene W-LAN Verbindung. Diese befindet sich direkt über der Toilette, einem weiteren Symbol für ihre Situation. Hier begegnen sich der Gestank ihres abseitigen Lebens und ihre Chance auf ein besseres Morgen. Gerüche und Informationen werden ab jetzt die Wegweiser der Filmfiguren sein. Die Verbindung nach oben steht. Ab jetzt geht es aufwärts. Doch Vorsicht vor feinen Nasen.

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Informationen

Gleich zu Anfang bewahrt Gi-u seine Familie durch die richtigen Informationen vor einer finanziellen Einbuße bei einem skurrilen Nebenjob. Wissen ist Macht. Und nur wer Macht hat, kann sein Leben selbst bestimmen. An genau diese Stelle gelangt Gi-u durch seinen ehemaligen Schulfreund. Von ihm erhält er die Information seines Lebens. Sein privilegierter Freund ist Student und gibt der Tochter einer reichen Unternehmerfamilie Nachhilfe. Da er nun auf eine Europareise geht, möchte er das von ihm begehrte Mädchen in sicheren Händen wissen. Seinen Studienkollegen traut er als Interimslösung dabei nicht über den Weg. Also fragt er Gi-u, ob er für ihn den lukrativen Job übernehmen kann. Auch hier zeigt sich, dass Informationen immer nur dem eigenen Vorteil dienen. Durch den scheinbaren Freundschaftsdienst möchte sich der Junge aus der Oberschicht lediglich seinen Status als zukünftiger Verlobter der noch minderjährigen Tochter sichern. Hier geschieht nichts aus reiner Freundschaft.

PARASITE (2019)
© Koch Films

Fake News

Doch um den lebensverändernden Job annehmen zu können braucht Gi-u eine Legitimation als Student. Hierbei ist Schwester Gi-jeong genau die Richtige. Zur stolzen Freude des Vaters produziert sie ihrem Bruder am Computer die richtigen Nachweise und somit die offizielle Eintrittskarte in die Welt der Superreichen. So erhält er nicht nur den Job, sondern auch schnell sensible Einblicke in die Begehrlichkeiten der gesamten Familie Park, speziell in die von Mutter Yeon-kyo (Cho Yeo-jeong). Ihr Status als junge, attraktive Ehefrau des IT-Millionärs Dong-ik (Lee Sun-kyun), ist hoch fragil. Um ihren erheirateten Stand zu halten unternimmt sie alles, um die Perfektion ihres beeindruckenden Stadtanwesens und die nach außen strahlende Familienidylle zu bewahren. Ihr perfektes Aussehen, ein von Haushälterin Moon-gwang militärisch organisierter Haushalt, sowie die bestmögliche Erziehung ihrer Kinder, scheinen ihre einzigen Trümpfe gegen den Verlust ihres als fragil empfundenen Status Quos zu sein.

© Koch Films

So sieht Gi-u in der von Yeon-kyo als wichtig erachteten Kunsterziehung ihres Sohnes eine weitere Chance auf sozialen Aufstieg. Er „verkauft“ ihr seine Schwester als zukünftige Kunstlehrerin. Mit falscher Identität wird auch sie nun zu einem Teil dieser perfekten und zugleich so zerbrechlichen Bilderbuchfamilie. Ab diesem Moment nutzen die Geschwister nun sämtliche Informationen über ihre Gastfamilie, um wiederum durch eigene, gefälschte Informationen ihren Aufstieg nach oben noch weiter auszubauen und so auch für ihre eigenen Eltern sorgen zu können. Einmal im Vertrauen, werden ihre „Opfer“ zu willigen Geiseln einer einerseits manipulierten, aber auch begehrten Wahrheit. Egal ob echt, oder nicht. Informationen aus persönlicher, erster Hand sind in den Sphären solch privilegierter Menschen exklusives Gold gegenüber der allgemeinen Verfügbarkeit von Dingen und Dienstleistungen im Internet. Nur dadurch können sie sich neben ihrem Reichtum überhaupt noch von der breiten Masse abheben.

PARASITE (2019)
© Koch Films

Dieses fruchtbare Sender-Empfänger-Prinzip zieht sich als eine Art Leitmotiv durch den gesamten Film. Der Aufstieg aus der Unterschicht kann nur funktionieren, so lange sich der richtige Empfänger am anderen Ende der Informationskette befindet und er die manipulierten Informationen auch versteht. Gibt es keinen Empfänger, ist auf Dauer die eigene Existenz in Gefahr. Es geht also auch um Sprache, die man sprechen und verstehen muss, um seine Ziele zu erreichen. Nur wer gerade keinen Empfang hat, oder die gesendeten Informationen nicht versteht, hat vor ihren potenziell dramatischen Folgen nichts zu befürchten. Der Sender sendet sich dann wortwörtlich tot.

Somit bedienen sich die von „unten“ instinktiv der Methodik moderner Machtpolitiker. Der Sidekick in Richtung Donald Trump und seiner „Fake News/Information“ Strategie ist dabei besonders schmerzhaft. Nicht unbedingt für den trumpschen Politiker, sondern vielmehr für diejenigen, die ihm dabei auf den Leim gehen. Wie empfänglich sind wir alle für Manipulationen, wenn durch das, was da versprochen wird, unser Status in der Gesellschaft gesichert scheint?

PARASITE (2019)
© Koch Films

So lassen sich in PARASITE die Reichen von den Armen manipulieren, um das Gefühl zu haben, allen anderen gegenüber immer eine winzige Information voraus zu sein. Für sie werden sie zu treuen Gefolgsleuten, ohne zu merken, dass die sich bereits wie resistente Parasiten in ihrem Sozialorganismus eingenistet haben.

Doch auch Parasiten haben nicht immer alle Informationen vorliegen. Und es gibt immer noch ein „weiter unten“.

Das Erleben des Films

Regisseur Bong Joon-ho möchte sein Publikum wie die Figuren in seinem Film mit immer neuen Wendungen überraschen. Zu viel Vorabinformation würde den Genuss des filigran konzipierten Handlungsparcours beeinträchtigen. Das teilte er in einem persönlichen Brief vor jeder Pressevorführung der berichtenden Zunft mit. So bittet er, nicht zu viel von der Handlung zu verraten, damit jeder den Film mit der gleichen Unbefangenheit genießen könne. In gewisser Weise möchte er uns dadurch eine schon lange verloren gegangene Unschuld zurück erobern. Eine Unschuld des ersten Sehens. Ein Sehen, als wäre man selbst Teil der Handlung und den immer neuen Kurven des Schicksals hilflos ausgeliefert.

PARASITE (2019)
© Koch Films

Durch diesen jungfräulichen Blick werden wir unmerklich in einen Strudel aus Manipulation und sich immer stärker aufladender Gewalt gesogen. Hierbei versteckt Joon-ho in jeder Einstellung bereits Vorzeichen auf zukünftige Ereignisse. Linien und Blickwinkel, die aus dem Bild herausführen, verbinden uns bereits visuell mit darüber, oder darunter liegenden Schauplätzen. Subtil entsteht dadurch ein immer weitreichenderes Netz der Ereignisse und eine Visualisierung der alles miteinander verbindenden Informationsflüsse. Die manifestieren sich am Ende ganz folgerichtig in wahrhaftigen Wasserfluten, die alles Unwahre unter sich begraben. Die Natur der Wahrheit schlägt somit gnadenlos zurück.

Gleichzeitig lädt er seine Bilder mit immer absurder werdenden Handlungen auf. So werden wir fast unmerklich immer mehr in einen hyperrealistischen Manga-Comic hineingesogen, ohne dies weiter in Frage zu stellen.

Doch wie den Figuren im Film werden auch uns nur die Informationen zuteil, die wir zum jeweiligen Zeitraum wissen sollen. Im Windschatten dieser manipulativen Erzählweise gräbt sich die eigentliche Wahrheit ihren Weg nach oben, die uns der Regisseur dann mit rücksichtsloser Wucht in unser Sehzentrum rammt. Am Ende sind wir die Manipulierten.

PARASITE (2019)
© Koch Films

Die Architektur des Films

War in SNOWPIERCER ein fahrender Zug das Symbol für eine auf den zivilisatorischen Untergang zurasende Gesellschaft, entschleunigt Joon-ho in PARASITE den Ort des Geschehens durch das herrschaftliche Haus der Familie Park. Dieses wird zu einer labyrinthischen Bühne für den ewigen Kampf zwischen Arm und Reich. Meisterhaft gelingt Joon-ho, Production Designer Lee Ha-jun und Kameramann Hong Kyung-pyo ein imposantes Patchwork aus verschiedenen real existierenden Häusern. So entsteht ein real wirkendes Schloss über den Wolken, auf dem sich der parabelhafte Konflikt immer weiter zuspitzen wird. Durch die Kombination aus realistischer Szenerie und überdrehenden Handlungen, ergibt sich so ein komprimiertes Bild einer Gesellschaft am Scheideweg.

Die Tonalität

Die klavierbetonte Musik von Filmkomponist Jaeil Jung und eine Adaption aus der Barock-Oper RODELINDA von Georg Friedrich Händel entführt uns assoziativ an elitäre Herrschaftshöfe der europäischen Renaissance. Dadurch erhebt Joon-ho das Setting auf eine weitere Ebene kunstvoller Entrückung zwischen Ost und West.

PARASITE (2019)
© Koch Films

Fazit

PARASITE besticht zu gleichen Teilen durch visuelle Eleganz, seine klug komponierte Gesellschaftsarchitektur, sowie durch die Verschlungenheit seiner Geschichte.

Joon-ho befasst sich dabei vorrangig mit einer sehr modernen Form von sozialem Klassenkampf auf Ebene der Familie. Dabei gelingt ihm ein sehr differenzierter Blick auf beide Seiten. Die Reichen sind bei ihm keine schlechten Menschen, die aus reiner Bosheit ihrem Status frönen. Vielmehr müssen auch sie tagtäglich um den Erhalt ihrer eigenen Position im sensiblen Gefüge einer modernen Gesellschaft kämpfen. Dabei ist ihr CRAZY RICH ASIANS (John M. Chu, USA, 2018) Gehabe nur auf den ersten Blick lächerlich. Auch sie folgen festen Regeln, um das Erreichte zu bewahren. Es ist also auf beiden Seiten ein Kampf ums Überleben.

Die durchweg mitreißend natürlich spielenden Darsteller, die hohe Kunstfertigkeit seiner Bildsprache, welche sich souverän zwischen Sozialdrama, Komödie und Groteske bewegt und die manipulativ gebaute Geschichte machen diesen Film zu einer cineastischen Verführung im Kinosessel. So ist der asiatische Blick am Ende ein universeller auf ein weltweites Gesellschaftsgefüge. Ein mehr als verdienter Gewinner der Goldenen Palme von Cannes.

© Andreas Ullrich

Titel, Cast und CrewParasite (2019)
OT: Gisaengchung
Poster
Releaseab dem 17.10.2019 im Kino
RegisseurJoon-Ho Bong
Trailer
BesetzungKang-Ho Song (Kim Ki-Taek)
Sun-Kyun Lee (Park Dong-Ik)
Yeo-Jeong Jo (Park Yeon-Kyo)
Woo-Sik Choi (Kim Ki-Woo)
Hye-Jin Jang (Kim Chung-Sook)
So-Dam Park (Kim Ki-Jung)
Hyun-Jun Jung (Park Da-Song)
DrehbuchJoon-Ho Bong
Jin-Won Han
KameraKyung-Pyo Hong
MusikJaeil Jung
SchnittJinmo Yang
Filmlänge132 Minuten
FSKab 16 Jahren

 

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