Felix Hernandez Dukes

Film-Challenge STEFAN #FLUXVergangenheitsblicke

Der Fluxkompensator hat seinen ersten Geburtstag gefeiert. Grund genug sich eine Herausforderung für das zweite Jahr zu suchen.

Goals to go for 2018/2019

Im Zuge meiner Begeisterung für das Kino der 1960er bis 1980er Jahre entdecke ich immer weitere (Meister-)Werke mir teils ohnehin bekannter Filmemacher. Regisseure und Produzenten, die in dieser Phase nicht nur bekannte, heute berühmte und damals oft auch sehr erfolgreiche Werke realisierten, die heute unangefochten als Klassiker gelten, hatten oftmals Berührungspunkte mit anderen Medien: Romane, TV-Filme, Theater…
Diese Schnittfelder möchte ich weiter erkunden, tiefer in die Wirkungsfelder bestimmter Macher gehen. Doch ist mein Goal nun nicht, schnellstmöglich alles von Michael Crichton auswendig zu lernen, auch wenn ich soeben THE GREAT TRAIN ROBBERY (1979, Crichton: Roman und Spielfilmregie) wiederentdeckt habe, den ich als junger Bub mal in der altehrwürdigen Ortsbücherei hab stehen sehen, ich damals aber lieber Airframe und Jurassic Park las.
Aber gerade bei ASPHALT COWBOY- und MARATHON-MANN-Regisseur John Schlesinger will ich dessen frühen TV-Werke für das BBC auftreiben, anschauen, erleben, seinen Mut in frühen Arbeiten wiedererkennen. Bei meinen Booklet-Recherchen zu Michael Ciminos HEAVENʼS GATE und DIE LETZTEN BEISSEN DIE HUNDE (THUNDERBOLT AND LIGHTFOOT) manifestierte sich der Name Vilmos Zsigmond stärker als zuvor in meinem Bewusstsein. Dieser meisterhafte Kameramann fing für diverse Regisseure prachtvolle Bilder ein, ich will so viel wie möglich von ihm sehen, beginne mit Robert Altmans SPIEGELBILDER (IMAGES, 1972). Zsigmond ist ein wichtiges Auge nicht nur des New Hollywood. Und ich habe immer noch einen Film von Mike Hodges rumliegen, den ich noch nicht geguckt habe, was ja mal gar nicht geht: BLACK RAINBOW (1989) heißt der. Die Fortsetzung der Kult-TV-Serie TWIN PEAKS hat mich umgehauen, mir fehlt aber noch die zweite Hälfte der Staffel 3, weil ich einen selbstgewählten Cut machte und andere Dinge anstanden. Lynch muss man inhalieren und sehr, sehr aufmerksam schauen, dann wird man umso schöner belohnt. Ich freuʼ mich drauf…
Immerwährendes Goal bleibt der Besuch des Kinos für Filme jeglicher Art. Nur im Lichtspielhaus können sich Filme so entfalten, wie sie sollen. Wobei es gilt, schlechte Projektionen, gerade auch in modernen Kinos, zu vermeiden: zu wenig Lux-Power beim Projektor, oder gar falsche Justierung der Technik – schon zahlt man 11 Euro für grauen Brei. Schade. Also Ziel an mich (und Euch) ist, gute, auch mal alternative Kinos in der Umgebung zu erkunden, hin und wieder auch 100 km oder mehr für einen Tagesausflug für analoge Projektion (35mm, oder gar 70mm) zu investieren.

#1 FLUXVergangenheitsblicke – ROLLERCOASTER & THE TERMINAL MAN

 

 

© Das Beitragsbild ist von Felix Hernández Rodríguez ein verdammt cooler Fotokünstler (checkt seine Seite)