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Die besten Horrorfilme der 80er Jahre | Platz 1 – 15

Die besten/wichtigsten Horror-Filme der Jahre 1980-1989

Hier vervollständigen wir die Liste mit den besten Horrorfilmen der Achtziger um die Plätze 1-15. Ihr könnt auch hier noch einmal einen Blick auf die Plätze 16-30 werfen. Diese Filmauswahl ist eine Kooperation von Stefan_F und Stefan Jung.

Die nachfolgende Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sie soll lediglich anhand der wichtigsten Filme die Entwicklung des Horrorfilms verdeutlichen. Zudem ist die Reihenfolge nicht zwingend als „in Stein gemeißelt“ zu verstehen.

 

Platz 15: DIE NACHT DER CREEPS (NIGHT OF THE CREEPS, 1986)

Fred Dekker verfasste eigenhändig das Drehbuch zu seinem Regiedebüt DIE NACHT DER CREEPS aus dem Jahre 1986. Diese kleine und sehr billig hergestellte Zombie-Komödie genießt großes Kultpotential bei Fans und Kritikern. Reihenweise werden bekannte Horror- und Science-Fiction-Klassiker parodiert, dazu tragen die wichtigsten Figuren aus der Story die Nachnamen von vielen bekannten Regisseuren. Eine kultige Zusammenfassung von allem, was das phantastische Genre bis dahin zu bieten hatte.

Der junge Johnny (Ken Heron) und seine Flamme Pam (Alice Cadogan) haben ein Date. Dabei beobachten sie wie ein unbekanntes Objekt ganz in ihrer Nähe vom Himmel abstürzt. Unverzüglich fahren sie zur Absturzstelle, was sich aber als dumme Idee erweist: Johnny wird von einem Creep übernommen, währenddessen Pam von einem entflohenen Psychopathen, der sich auch in der Gegend herumtreibt, mit der Axt erschlagen wird. Der wiederum beendet sein Dasein kurz darauf, als ein Polizist kurz darauf ihn tötet.

27 Jahre später: Christopher Romero (Jason Lively) ist in die attraktive Cynthia Cronenberg (Jill Whitlow) verknallt. Um sich der Angebeteten zu nähern, beschließen er und sein Kumpel James Carpenter Hooper (Steve Marshall) der gleichen Studentenverbindung beizutreten, in der auch Cynthia ist. Brad (Allan Kayser), der Anführer dieser Verbindung und Freund von Cynthia, verlangt als Test von beiden, eine Leiche zu besorgen. Natürlich befreien die Freunde zufällig den konservierten Leichnam von Johnny, der daraufhin erwacht und mit ihm auch der Creep in seinem Kopf. Das Chaos kann beginnen.

Fred Dekker verfasste zusammen mit Ethan Wiley im selben Jahr noch das Drehbuch zu Steve Miners Horror-Komödie HOUSE – DAS HORRORHAUS. Zu erwähnen wären noch der schwache ROBOCOP 3 (1993), bei dem er selbst Regie führte. Im Jahre 2018 arbeitete Dekker gemeinsam mit Shane Black am Drehbuch zu PREDATOR – UPGRADE (THE PREDATOR). Vorsicht beim Erwerb von DIE NACHT DER CREEPS. Es kursieren noch immer verschiedene Schnittfassungen im Handel. Im Jahr 2013 erschien der Director’s Cut (90 min) sowie das alternative Ende auf Blu-ray, aus dem Hause Alive! Und das ist die beste Fassung, die man im deutschen Handel bekommen kann. (SF)

Platz 14: VERDAMMT, DIE ZOMBIES KOMMEN (RETURN OF THE LIVING DEAD, 1985)

Das Militär hat vor vielen Jahren eine chemische Substanz entwickelt, durch die Tote wiederbelebt werden können, als Zombies. Damals kam es zur großen Katastrophe (George A. Romeros ZOMBIE wird hier geschickt eingebunden), einige der Leichen wurden in Fässer gesteckt und für Versuchszwecke aufbewahrt. Ein paar dieser Fässer sind zufällig bei einer Firma gelandet, die medizinisches Zubehör für Krankenhäuser und Universitäten liefert. Eines Tages wollen sich die beiden Looser Frank (James Karen) und Freddy (Thom Mathews), zwei Angestellte dieser Firma, die ominösen Fässer im Keller näher ansehen. Dabei öffnen sie zufällig eines davon und die Chemikalie kann entweichen. Zur gleichen Zeit treffen Freddys Freundin Tina (Beverly Randolph) und ihre Punk-Clique auf dem Friedhof neben der Firma ein, um zu feiern. Nach und nach werden alle Leichen in den Särgen der Umgebung durch das militärische Supergebräu wiedererweckt und es kommt zur unausweichlichen Katastrophe.

Dan O’Bannon war nicht nur am Drehbuch beteiligt, sondern führte hier auch noch Regie. Der Film ist eine verrückte Mischung von George A. Romeros DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN (NIGHT OF THE LIVING DEAD, 1968) (Platz 7 unserer besten Horrorfilme der 60er) und ZOMBIE (DAWN OF THE DEAD, 1978) (Platz 12 unserer besten Horrorfilme der 70er). VERDAMMT, DIE ZOMBIES KOMMEN zählt heute noch zu den ganz großen Kultfilmen, schon aufgrund seiner großen Anhängerschaft. Das Ganze wird als abstruse Doku in Szene gesetzt, in der jede Menge blödsinnige Akteure über den Bildschirm laufen und das pure Chaos verbreiten. Für meinen Geschmack sind die meisten Gags etwas zu platt, wie auch das Verhalten der Akteure selbst. Lediglich Linnea Quigley hat hier einen großen Auftritt und agiert fast den kompletten Film über nackt, was äußerst sehenswert ist. Einen besonderen Auftritt hatte sie schon im ein Jahr zuvor erschienenen STILLE NACHT – HORROR NACHT (SILENT NIGHT, DEADLY NIGHT, 1984) wo sie einen spektakulären Tod am Hirschgeweih erleben durfte. Es gibt noch einige weitere Fortsetzungen zu RETURN OF THE LIVING DEAD, die jedoch weder in Qualität noch bei der komödiantischen Klasse mithalten können. (SF)

Platz 13: DIE FLIEGE (THE FLY, 1986)

Der französisch-britische Schriftsteller George Langelaan schrieb die Kurzgeschichte THE FLY (LA MOUCHE) im Jahre 1957, auf der das Drehbuch zu DIE FLIEGE basiert. Ebenso ist es auch ein Remake von Kurt Neumanns Film DIE FLIEGE (THE FLY, 1958) (Platz 4 unserer besten Horrorfilme der 50er), in dem auch Vincent Price in einer kleinen Rolle seinen Auftritt hat. Die neue Story ist wie gehabt, nur an die neuen Gegebenheiten angepasst:

Der Wissenschaftler Seth Brundle (Jeff Goldblum) hat ein Gerät erfunden, mit dem er Gegenstände und auch lebende Materie von einem Ort zum anderen teleportieren kann („Beam me up, Scotty“). Nach einem erfolgreichen Test mit einem Pavian stellt sich Brundle zu einem Selbstversuch. Dabei übersieht er die kleine Fliege, die sich mit ihm zusammen im Inneren der Kapsel befindet. Bei der folgenden Teleportation wird seine DNA mit der der Fliege vermischt. Nach und nach beginnt nun eine grauenvolle Verwandlung. Zuerst geht alles noch unbemerkt vonstatten. Brundel wird sehr viel stärker, was zu Anfang noch einen amüsanten Effekt hat. Die Journalistin Veronica Quaife (Geena Davis), Brundles Freundin, beobachtet seine Metamorphose mit zunehmender Skepsis, zumal sie von ihm auch noch schwanger ist. Als Brundle die ersten Borsten auf dem Rücken wachsen, verwandelt sich nicht nur seine Haut, er kann seine Nahrung nur noch mit einer speziellen Verdauungsflüssigkeit zu sich nehmen, die er über seine Mahlzeiten spuckt. Aber das ist noch nicht das Ende, denn Brundle plant ein weiteres Experiment, zu dem er auch seine Freundin und das ungeborene Kind hinzuzieht.

Dass wir hier einen echten Cronenberg-Film vor uns haben, wird spätestens bei der Verwandlung des menschlichen Körpers in ein undefinierbares Etwas klar. Größtenteils begeistert Kritiker wie Zuschauer die Verwandlung von Brundle, dessen Zerfall des menschlichen Körpers, der ausführlich in allen Einzelheiten und konsequent bis zum Ende durchexerziert wird. Zum einen ist es überaus faszinierend, das Ganze zu betrachten, zum anderen erfüllt es einen auch mit Abscheu, was dem Zuschauer hier vorgesetzt wird. So oder so ähnlich dürfte sich die Gefühlslage der Kritiker und Zuschauer damals zusammenfassen lassen. DIE FLIEGE erhielt verdient den Oscar für das beste Make-up. Ähnliche Wirkung hatte auch Jahre später James Camerons AVATAR von 2009. Alle feiern die unglaublichen optischen Effekte, aber keiner verliert auch nur ein Wort über die äußerst dünne Story, die so schon dutzende Male und viel besser verfilmt worden ist. Der Spagat zwischen oberflächlichen, einfachen Filmen und anspruchsvollen, komplexen Werken ist nicht leicht zu meistern. Für meinen Geschmack hat Cronenberg mit seinem DIE FLIEGE noch die Kurve bekommen, während Camerons AVATAR nur von der Optik lebt. Aber letztendlich muss das jeder für sich selbst ausmachen. Wie auch beim Original von 1958 gab es auch hier eine obligatorische Fortsetzung. Drei Jahre später, also 1989, drehte Chris Walas den zweiten Teil, DIE FLIEGE II (THE FLY II), der jedoch niemals die Qualitäten von Cronenbergs Film erreicht. Walas war unter anderem für die Spezialeffekte von DIE FLIEGE und auch Cronenbergs SCANNERS – IHRE GEDANKEN KÖNNEN TÖTEN (1981) verantwortlich. (SF)

Platz 12: DAS TIER (THE HOWLING, 1981)

Werwolf-Triple, erster Teil. Ende der 1970er, spätestens mit John Badhams Neuverfilmung DRACULA (1979) verpasste Universal ihren eigenen Ur-Horrorstoffen einen gänzlich neuen Anstrich fürs Kino. Führte Badham noch recht geschickt Gothik, Barock und Popkultur-Moderne – Frank Langella als Super-Womanizer, der in Travoltas Fußstapfen aus SATURDAY NIGHT FEVER zu treten scheint – zu einem ebenso klassisch wie neuartig anmutenden ‘Dracula’-Bild zusammen, so geriet die Frischzellenkur des Genres nur zwei Jahre später bereits weitaus haariger, und zwar in jeglicher Hinsicht. So lieferten sich im selben Jahr 1981 – unbeabsichtigt, wie mir beide Regisseure bei verschiedenen Treffen persönlich versicherten – die befreundeten Kollegen Joe Dante und John Landis einen direkten „Konkurrenzkampf“ um den eindrucksvollsten Werwolf-Film des Jahres. Die sehenswerten Resultate blieben jeweils von effektvollen Transformations-Szenen gekrönt, wobei die Maskeneffekte gar aus der selben Kunstschmiede stammten.

Rob Bottin, der nur ein Jahr später die phänomenalen Effekte für Carpenters THE THING im Alleingang verantwortete, war in diesen Jahren eigentlich noch der Adlatus von Make-up-Guru Rick Baker. Da Dante nun Baker nicht für seinen Film DAS TIER (THE HOWLING) bekommen konnte – der stand bereits für Landis’ AMERICAN WEREWOLF unter Vertrag – erhielt er Bottin, der, obwohl noch viel jünger, schier die gleiche Qualität wie sein Lehrmeister ablieferte. Beide Filme, THE HOWLING und AMERICAN WEREWOLF, wurden dank unterschiedlicher Startdaten im Kino (vier Monate Abstand) gleichermaßen Erfolge und öffneten den beiden gleichgesinnten Filmemachern neue Möglichkeiten innerhalb Hollywoods. Auch wenn Landis’ Film gemeinhin als der berühmtere gilt, besitzt Dantes Exkurs ins Werwolf-Subgenre ganz eigene Qualitäten. Da ist einerseits die bewusstere Auseinandersetzung mit (medialen) Bildern, nicht zuletzt über TV-Signale (furioses Finale!), sowie der Verweis auf den Ursprung des Genres: meine Lieblingsszene, wenngleich sie in Besprechungen kaum gesondert Erwähnung findet, ist der Kurzauftritt Dick Millers als verschrobener Bücher-Antiquar; sein kauzartiger Auftritt vermittelt einerseits Augenzwinkern, aber auch die direkte Parallele zu den literarischen Vorlagen (und Variationen) des filmischen Themas.

Zuletzt bietet die Charakterzeichnung und Figurenkonstellation in THE HOWLING eine frühe Reife, die im Kino Dantes erst wieder über zwanzig Jahre später klar zu vernehmen war. Lässt man die Auftragsarbeit PIRANHA (1978) einmal beiseite, bleibt THE HOWLING der vielleicht einzig wahre Horrorfilm des Regisseurs, dessen düsterer Biss in den Folgejahren zugunsten von eher humorvollem Grusel im Dante’schen Universum wich. Den Sinn fürs Kreatürliche und vor allem für das richtige Timing konnte sich der Künstler jedoch noch lange bewahren. Wer mehr zu THE HOWLING und zu Joe Dante im Allgemeinen lesen möchte, dem darf ich den von mir mit herausgegebenen Sammelband über den Regisseur empfehlen, der 2014 im renommierten Verlag Bertz+Fischer in Berlin erschien und an dem ich mit meinen Kollegen fast ein Jahr lang ohne Unterbrechung arbeitete. (SJ)

Platz 11: AMERICAN WEREWOLF IN LONDON (AN AMERICAN WEREWOLF IN LONDON, 1981)

Werwolf-Triple, zweiter Teil. Okay, John Landis’ Ausflug ins Subgenre besitzt schon mächtig Kultcharakter. Nicht umsonst durfte er ein Jahr später die Regie für das legendäre Musikvideo ‘Thriller’ mit Michael Jackson übernehmen. Die Verspieltheit mit dem Thema merkt man bereits AMERICAN WEREWOLF in jeder haarigen Pore an. Zunächst ist da die Verbindung der beiden englischsprachigen Kulturen: Ami trifft auf britisches Terrain, taucht ganz tief in das neblig-graue Herz des Schreckens ein. Egal ob Dracula, Frankenstein oder Werwolf – die klassischen Horrorfiguren haben ihren Ursprung zumeist nördlichen Teil Europas. Wenn nun schon Samhain als skandinavische Tradition zum amerikanischen Halloween wurde, geht Landis mit der örtlichen Wahl des atmosphärischen britischen Inselstaats den Schritt in die richtige Richtung. Doch Landis betreibt mit AMERICAN WEREWOLF keine Origin-Story des Werwolf-Mythos, vielmehr verlagert er den Horror spektakulär und mit viel schwarzem Humor in die erzählte Gegenwart der 1980er-Jahre.

Die jungen US-Studenten David (David Naughton) und Jack (Griffin Dunne) ziehen als Backpacker durchs britische Moor. „Stell dir mal vor, wir würden jetzt am Strand liegen und die Sonne genießen“, ziert nur einer von vielen ironischen Kommentaren das selbstgewählte Unglück. Noch mehr Pech erleben die beiden durch den Angriff eines Werwolfs, der Jack tötet und David fortan infiziert und mit rabenschwarzen Alpträumen als Krankheitsfall zurücklässt. Der spezielle Tonfall von Landis’ Film ist von ebendiesem Dilemma aus persönlichem Schicksal und bitterbösen Sarkasmus geprägt. Jack, der beispielsweise als zunehmend verwesender Zombie in die Gedanken von David zurückkehrt, legt diesem wiederholt nahe, sich schnellstmöglich selbst das Leben zu nehmen, bevor der Fluch des Werwolfs vollständig und unumkehrbar über ihn herfällt und er selbst zur tödlichen Gefahr wird. Dazwischen immer wieder Popmusik – vgl. Landis’ BLUES BROTHERS ein Jahr zuvor –, so dient etwa „Bad Moon Rising“ von Creedence Clearwater Revival als zynisch-beschwingter Prolog zur (immer sehnlicher) erwarteten Transformation von David. Diese und auch die umgebenden Maskeneffekte meißelten Rick Bakers Namen als Make-up- und Effekt-Guru innerhalb dieser Dekade in Stein. Doch auch die Liebe kommt bei Landis nie zu kurz, so erinnert die gelungene und weiterführende Romanze mit der Krankenschwester Alex (Jenny Agutter) an ähnlich untypische „Beziehungen“ im Kino des Regisseurs (u.a. zwischen Jeff Goldblum und Michelle Pfeiffer in KOPFÜBER IN DIE NACHT / INTO THE NIGHT, 1983). Im Gesamtpaket lässt AMERICAN WEREWOLF also bis heute nichts missen: stilsichere Atmosphäre, Romantik, blanker Horror, der auch visuell überschlägt und immer wieder (schwarzer) Humor. So schön kann Genrekino sein!

PS: 1992 kehrte Landis mit BLOODY MARIE – EINE FRAU MIT BISS (INNOCENT BLOOD / A FRENCH VAMPIRE IN AMERICA) zum Genre zurück. In der Hauptrolle ist die Französin Anne Parillaud zu sehen, die wenige Jahre zuvor durch Luc Bessons NIKITA (1988) internationale Bekanntheit erlangte. (SJ)

Platz 10: THE FOG – NEBEL DES GRAUENS (THE FOG, 1980)

Angenehm bedächtig entfaltet sich dieser hoch stimmungsvolle Grusler vom „Fürst der Dunkelheit“ John Carpenter. Der Film ist nicht perfekt und hat zugegebenermaßen auch ein, zwei Hänger. Doch die wiederholt langen, unheilverkündenden Einstellungen, das beschauliche Setting der kleinen Hafenstadt Antonio Bay – allein der Leuchtturm als Radiostation! – einfach sein gelungenes Gesamtpaket machen THE FOG zu einem der am besten gealterten Filme Carpenters, ganz dicht hinter dem zeitlosen ASSAULT – ANSCHLAG BEI NACHT (ASSAULT ON PRECINCT 13) und THE THING. Entscheidet man sich heute also erneut für THE FOG, so darf man keinen roten Farbrausch erwarten wie etwa bei THE THING zwei Jahre später. Vielmehr machen zahlreiche Verbindungen zum klassischen Horrorkino Carpenters frühen Einstand in die 1980er Jahre in seiner Art einmalig. Da ist natürlich Janet Leigh, deren Auftritt in THE FOG zum einen Carpenters Bewunderung an Altmeister Alfred Hitchcock stark reflektiert, dessen Prämisse des Suspense auch Carpenter stets in seine Filme mit einbaute; zum anderen war Leigh die Mutter von Kelly Curtis und Jamie Lee Curtis… und Letztere spielte nun nach HALLOWEEN auch in THE FOG die erste Nebenrolle – und war dabei noch vor Adrienne Barbeau auf dem Originalplakat zu sehen, ihr Image als „Scream-Queen“ versprach eben Profit.

THE FOG trägt viel Lovecraftʼsche Qualität in sich: das Grauen, das nicht greifbar ist, dieser Nebel, der sich unerklärlich und unausweichlich über das Städtchen Antonio Bay setzt. Außer der rauchigen Erzählerstimme eines alten Fischers im Prolog, der in bester Märchenmanier ein paar Kindern die Geistergeschichte von wiederkehrenden Seeleuten im Nebel des Grauens erzählt, wird die Herkunft und Rückkehr der zombiehaften Gestalten wenig diskutiert. So wird etwa Pfarrer Malones verstörte Rekapitulation einer Gründungsgeschichte der Gemeinde – das zwischen dem Mauerwerk einer Hauswand gefundene Buch erinnert nicht ungefähr an Lovecrafts Schöpfung des Necronomicon – von den wenigen Zuhörern als bedauerliches Hirngespinst abgetan. Es ist dieser Zusammenprall zwischen Moderne (dem gegenwärtigen Alltag in Antonio Bay) und dem Klassizismus des gothic horror in Form einhundert Jahre alter, verlorener Seelen, die aus dem nasskalten Grab des Meeres wiederauferstanden sind und die ohne Motivation töten. Carpenter zelebriert mit THE FOG die Kraft altehrwürdiger Schauergeschichten und überträgt deren Geist sinngemäß und effektiv auf die Kinoleinwand einer damals neuen Filmdekade. (SJ)

Platz 9: BEGIERDE (THE HUNGER, 1983)

Der Debütfilm von Tony Scotts, Bruder von Ridley Scott, basiert auf Whitley Striebers Roman „Der Kuss des Todes“ (The Hunger). Von vielen Kritikern als „…fantastisch fotografiert, aber langweilig inszeniert…“ bemängelt, zeigt uns Scott eine ganz neue Seite, der zu dieser Zeit schon lange in ihren Gräbern ruhenden Blutsaugern. Vampire, die sich an das moderne Leben angepasst haben und wie selbstverständlich unter uns leben.

Das Pärchen Miriam (Catherine Deneuve) und John Blaylock (David Bowie) sind solche modernen Vampire und leben in einem schicken Haus in New York. Bei gelegentlichen nächtlichen Ausflügen in Diskotheken schleppen sie willige Pärchen zu sich nach Hause ab. Dort kommt es erst zu Zärtlichkeiten, ehe Miriam und John, mit Hilfe von Messern, die Halsschlagadern ihrer Opfer zerfetzen und danach ihr Blut trinken. In Rückblenden erleben wir Bruchstücke aus dem langen Leben der beiden. Während John aus dem 18. Jahrhundert stammt, kommt Miriam aus dem alten Ägypten und ist somit mehrere tausend Jahre alt. Doch eines Tages wird das idyllische Vampirleben unterbrochen, den John beginnt, trotz all des Blutes, sehr schnell zu altern. Miriam berichtet, dass dieses Schicksal schon immer ihren Liebhabern widerfuhr. Doch diesmal versucht Miriam John zu helfen und sie besuchen verschiedene Gerontologen. Doch niemand kann ihm helfen. In seiner Verzweiflung sucht John die Ärztin Dr. Sarah Roberts (Susan Sarandon) allein auf, doch die hält ihn für verrückt. Doch Sarah ist neugierig geworden und besucht den seltsamen Mann schließlich Zuhause, wo sie auf die bezaubernde Miriam trifft.

Tony Scott prägt den Film mit der Prämisse „Leben auf Kosten anderer“ in jedem einzelnen Moment. Jeder Mensch lebt mehr oder weniger auf Kosten eines anderen, auch die ganz normalen Menschen, ganz besonders in der heutigen Zeit (siehe auch den ganz aktuellen WIR (US, 2019). Viele Motive aus BEGIERDE finden sich Jahre später in AMERICAN HORROR STORY: HOTEL (AMERICAN HORROR STORY SEASON 5, 2016), mit Lady Gaga im Gepäck, wieder. BEGIERDE besticht durch seine zum Teil atemberaubenden Aufnahmen und den fantastischen Kostümen. Natürlich tritt die unglaubliche Catherine Deneuve hervor, aber auch David Bowie und Susan Sarandon zeigen Präsenz. Vor allem jedoch empfinde ich die Atmosphäre als äußerst beängstigend. Dieses Wandeln auf der Messerklinge durch die Jahrhunderte ist deutlich in den Gesichtern der Unsterblichen zu erkennen, sowie der Schmerz des immer wiederkehrenden Verlustes von Begleitern und der ewigen Einsamkeit, vor allem bei Miriam.

Im Jahre 2012 beging Tony Scott Selbstmord im Hafenviertel von Los Angeles, als er von einer Brücke sprang. Ein weiterer origineller Vampirfilm aus den 80ern wäre noch LIFEFORCE – DIE TÖDLICHE BEDROHUNG (1985) von Tobe Hooper (THE TEXAS CHAIN SAW MASSACRE, 1974). Vollkommen zu Unrecht wird LIFEFORCE immer wieder als schlecht und langweilig abgetan. Davon abgesehen, dass die bezaubernde Mathilda May fast den kompletten Film nackt über die Leinwand wandelt, hat der Film seine Momente und einige interessante, neue Ansätze wie auch BEGIERDE für den Vampir-Film zu bieten. (SF)

Platz 8: ENTITY – ES GIBT KEIN ENTRINNEN VOR DEM UNSICHTBAREN, DAS UNS VERFOLGT (THE ENTITY, 1982)

Mit einem der im Vergleich zum Original längsten deutschen Zusatztitel hat mich ENTITY seit meiner ersten Sichtung mehr in den Bann gezogen als POLTERGEIST und NIGHTMARE ON ELM STREET zusammen. Der furiose Home-Invasion-Terror/Mystery-Horror des nicht minder furiosen Sidney J. Furie geht im wahrsten Sinne unter die Haut, wenn die weibliche Hauptfigur (Barbara Hershey) wiederholt von einem unsichtbaren Dämon in den eigenen vier Wänden aufgesucht und sogar vergewaltigt wird. Aggressiv pumpende Synthesizer-Rhythmen und pechschwarze Bildfolgen machen die heftige körperliche Qual der Protagonistin auch für den Zuschauer sehr spürbar. ENTITY ist einer dieser Filme, die man – wie eigentlich alle Filme – am besten völlig unvorbereitet anschauen sollte, um sich so von seiner gebündelten Kraft möglichst hilflos überwältigen zu lassen. Das Tolle an dem Film ist, ohne jetzt noch mehr Einzelheiten vorwegzunehmen, dass die weitere Handlung niemals ins Absurde abdriftet, sodass dieses besonders starke Gefühl der Bedrohung nie an irgendeiner Stelle relativiert wird. ENTITY bietet zwei Stunden unvergessliches Grauen. Zusammen mit den Figuren fühlt man sich durchweg eingesperrt und bedrängt in einem kalten Käfig aus Dunkelheit und Wut. Die durchschnittlichen Internet-Bewertungen dieses scheinbar angestaubten Klassikers interessieren uns nicht! ENTITY zählt stilistisch und darstellerisch zum absolut Besten, was die 1980er hervorgebracht haben. (SJ)

Platz 7: WOLFEN (WOLFEN, 1981)

Werwolf-Triple, letzter Teil. Michael Wadleighs Vision eines in sich zerrütteten, großstädtischen Amerikas darf als einer der besten Tierhorrorfilme der Dekade und darüber hinaus gelten. Wadleigh, der ansonsten einzig den berühmten Konzert-Dokumentarfilm WOODSTOCK (1970) als Regisseur verantwortete, geht es in WOLFEN mehr um das Umfeld und dessen Bedeutung für das Leben generell, als um effekthascherisches Grauen. Das bedeutet aber nicht, dass Horrorfans nicht voll auf ihre Kosten kommen würden: abgetrennte Gliedmaßen und genügend Blut an den richtigen Stellen gibt es ebenso wie eindrückliche Steadicam-Sequenzen, wobei die Kamera im Wärmebildfilter die Aufnahmen aus Sicht des Monsters in PREDATOR (1987) vorwegnimmt.

In Wadleighs New York der beginnenden 1980er werden wir Zeuge architektonischer und seelischer Ruinen – leer stehende Häuser und eine verfallen-mysteriöse Kirche sind die urbanen Zufluchtsorte von Wölfen geworden, die ebenso aus ihrem ursprünglichen Terrain vertrieben wurden wie die Natives. Die Lykanthropie als spektakuläre Transformation von Mensch zu Tier (siehe die anderen beiden Werwolf-Filme in dieser Liste) spart Wadleigh bewusst aus bzw. spielt diesbezüglich mit der Erwartungshaltung des Zuschauers. Ebenso wie Detective Wilson (Albert Finney) tappen wir bei der Aufklärung der düsteren Todesfälle lange im Dunkeln und beginnen mit ihm zusammen, an die Magie des im Film thematisierten Wolfskults zu glauben: eine Gruppe von Natives besitzt angeblich die Fähigkeit, sich durch spirituelle Riten in Tiergestalt zu verwandeln. Sie seien die Inkarnation indianischer Geister, die nach dem Vorbild der Tiere das Land der Urahnen gegen seine Zerstörung zu verteidigen versuchen. Nimmt man die Handhabe des Wolfsbegriffs in diesem Werk genau, ist WOLFEN zuletzt kein Werwolf-Film im eigentlichen Sinne. Gestaltwandlung und Lykanthropie werden jedoch derart seriös thematisiert, dass es übergreifend dennoch ins Subgenre passt.

So viele sozialpolitische und dazu sehr stimmungsvoll umgesetzte Komponenten finden sich in nur wenigen Genrefilmen. In WOLFEN fügt sich alles zu einem gelungenen Gesamten zusammen: düstere Bildkompositionen, besondere Spannung – auch durch das Hinauszögern und teils lediglich Andeuten bestimmter Szenen – sowie die tragende Suche nach eigentlichen Grauen in unserer Welt. Das urbane Gesellschaftsbild in WOLFEN wurde in ähnlicher Form in einigen späteren Filmen wieder aufgegriffen, zuletzt recht eindrücklich in Todd Phillips’ JOKER (2019). Leider war Wadleighs Film kein Erfolg an den Kinokassen, was letztlich das Verschwinden des Filmemachers sowie solch besonderer Mainstream-Filme mit sich führte. Wie die Wölfe und Natives blieb Wadleigh ein amerikanisches Lebewesen, das man zuletzt seines Schaffensumfelds beraubte. WOLFEN wird demzufolge viel seltener erwähnt, als die vorangehenden Vertreter, doch seine Rarität und auch besondere Qualität verdient besondere Hervorhebung und Einordnung – daher auch die bewusst hohe Platzierung innerhalb unserer Liste. (SJ)

Platz 6: ÜBER DEM JENSEITS / DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES (…E TU VIVRAI NEL TERRORE! L’ALDILA, 1981)

Dieser Tage erschien der erste filmwissenschaftlich basierte Sammelband in deutscher Sprache über ‘Godfather of Gore’ Lucio Fulci. Im von Pelle Felsch und Marcus Stiglegger herausgegebenen Fachbuch „FULCI. Filme aus Fleisch und Blut“ durfte ich selbst ein Kapitel verfassen („Literarische Einflüsse bei Lucio Fulci“). Zu lange von der seriösen Kritik geächtet, durchweg von einem breiteren Publikum missverstanden, ja verflucht und nur von einem eingeschworenen Kreis von Anhängern gehuldigt, gilt das Kino Fulcis bis heute als Spezialität unter Genre-Fans. Extremes Kino in aller Konsequenz schuf der italienische Filmemacher, der von 1927 bis 1996 lebte und seine filmische Hochphase in den 1970ern bis Mitte der 1980er realisierte. Im Zuge des südeuropäischen Genrekinos in dieser Zeit gestaltete Fulci wie kaum ein Zweiter reines Körperkino, das den Schrecken in aller physischer Extravaganz zum Ausdruck brachte. Jedenfalls wird der brand name ‘Fulci’ am häufigsten mit den brutalen Szenen aus WOODOO – SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES (1979), EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL (1980) und DAS HAUS AN DER FRIEDHOFSMAUER (1981) gleichgesetzt – und auch wenn diese seine bis heute berühmt-berüchtigtsten Werke darstellen, es greift doch viel zu kurz, umspannt die Karriere Fulcis doch noch davor ganze 20 Jahre! Von Komödien über kriminologische Thriller bis zu apokalyptischen Western stellte der Filmemacher bereits in den 1960er-Jahren die ganze Bandbreite seines Könnens unter Beweis. Ein Film, der häufig als Generalkonsens sowie gelungener Einstieg ins Œuvre Fulcis genannt wird, ist das 1972 erschienene Horror-Drama QUÄLE NIE EIN KIND ZUM SCHERZ / DON’T TORTURE A DUCKLING (NON SI SEVIZIA UN PAPERINO), das Platz 10 unserer besten Horrorfilme der 1970er erklommen hat.

ÜBER DEM JENSEITS, auch bekannt als DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES, entstand inmitten der Kulmination aus psychotischem Horror und körperlichem Grauen. 1981 war Fulci am Höhepunkt seiner gesamten Karriere angelangt und abseits von einigen Passagen der direkt umliegenden ‘Zombie’-Werke ist ÜBER DEM JENSEITS ausnahmslos durchgängig zu empfehlen. Ein düsteres Panoptikum der Apokalypse, getaucht in poetisch-gleißende Bildfolgen, lässt den Zuschauer direkt und unmittelbar spüren, er befände sich selbst auf einer Reise ins Übernatürliche und Ungewisse. THE BEYOND, so der internationale Verleihtitel, erzählt in vollendet düsterer Pracht vom Ende der menschlichen Existenz. Die Reste unseres Seelenheils schwappen über in einen Strom dunkler Gezeiten und lösen sich auf in wabernden Sphären, bis zuletzt nur noch das Nichts in Form reinen Todeslichts regiert. Dieser Film ist konsequenter und stilsicherer als alle Filme des Machers davor und danach – und darf in keiner ernstzunehmenden Horror-Sammlung fehlen! Wie Ihr Euch das Werk für Zuhause besorgt, dürfen wir Euch aber nach wie vor nicht verraten. Doch auch dieser Titel wird früher oder später von den inländischen Zensurbehörden rehabilitiert – die Frage ist nur, ob wir uns dann bereits selbst im Jenseits befinden. (SJ)

Platz 5: HELLRAISER – DAS TOR ZUR HÖLLE (HELLRAISER, 1987)

Der Film platzte 1987 wie eine Bombe in das ziemlich ausgelutschte und schon fast tot geglaubte Horror-Genre: zu einer Zeit, als der Horror überwiegend für Teenager in Form von einfallslosen Slashern gemacht wurde und eine Komödie die nächste jagte. Mit HELLRAISER brachte man den Horror zu den erwachsenen Kinobesuchern zurück. Davor gab es schon einige Versuche, Clive Barkers Storys auf die Leinwand zu bringen, doch die Erfolge waren eher durchwachsen. Erst bei HELLRAISER entschloss sich Barker selbst die Kontrolle über die Entstehung des Films zu übernehmen, da er in keiner Weise mit den vorherigen Produktionen zufrieden war.

Frank Cotton (Sean Chapman) erwirbt irgendwo im Orient einen geheimnisvollen Würfel von einem Unbekannten. Neugierig wie er ist, experimentiert er auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Erfahrung in Sachen Lust und Sex damit. Dabei entfesselt er die Zenobiten, die ihm dabei behilflich sind und ihn in eine andere Dimension entführen. Um nun wieder eine menschliche Gestalt zu bekommen benötigt Frank menschliches Blut. Larry Cotton (Andrew Robinson), der Bruder von Frank und seine Frau Julia (Clare Higgins) ziehen etwas später in Franks verlassenes Haus in England ein. Durch einen Unfall bekommt Frank etwas von dem so dringend benötigten Blut und langsam nimmt sein Körper wieder menschliche Formen und Züge an. Doch er benötigt noch viel mehr Lebenselixier und Julia soll ihm dabei helfen. Frank und Julia hatten früher ein Verhältnis, von dem nicht einmal Larry etwas wusste. Julia lockt tagsüber, in der Hoffnung wieder mit Frank zusammen zu kommen, fremde Männer in das Haus. Durch Zufall kommt Kirstie (Ashley Laurence), die Tochter von Larry den beiden auf die Spur und die Situation eskaliert. Als Kirstie auch noch in den Besitz des Würfels kommt, erscheinen erneut die Zenobiten auf der Suche nach Frank.

Der Subtext der Erzählung basiert auf einem klassischen Märchen, in dem die böse Stiefmutter die Familie hintergeht, um ihre Lust zu befriedigen. Das egoistische Denken einiger Menschen, hier Julia und Frank, die ihre Bedürfnisse über alles und alle anderen stellen. Liebe, Leid, Sehnsucht und Abhängigkeit muss als Opfer erbracht werden, um die Suche nach absoluter Erfüllung, egal was es kostet, zu erfüllen. Der Sex hat hier eine andere Bedeutung, nicht wie bei Slashern, wo er mit dem sofortigen Tode bestraft wird. Hier geht es um die Suche danach und der Erfüllung durch Ekstase mit immer extremeren Auswüchsen. Es geht um die Befriedigung dieser Lust und der Würfel ist der Schlüssel, für eine Dimension der persönlichen Erfüllung des Spielers dazu. Je nachdem, wer mit dem Würfel hantiert, für diesen eröffnet sich der Himmel oder die Hölle in Gestalt der Zenobiten (Wie Pinhead selbst im Film sagt: Sie erscheinen „… dem einen als Dämonen, dem anderen als Engel“). Die Zenobiten bringen den Schmerz als ultimatives Lusterlebnis bis in alle Ewigkeit sogar über den Tod hinaus. Sadomasochismus in Extremform. Ein sehr aktuelles Thema gerade für unsere heutige Zeit, in der es nur noch um Spaß, gute Laune, die nächste Party, den nächsten Sex, und der Wunsch der ganzen Welt zu gefallen, geht. Sehenswerte Fortsetzungen: HELLBOUND (HELLBOUND: HELLRAISER II, 1988), HELLRAISER III – HELL ON EARTH (1992) und HELLRAISER – BLOODLINE (1996). Sehr spannend ist der Ansatz in HELLBOUND, als es sprichwörtlich nach unten geht und wir die Heimat der Zenobiten und deren Opfer besuchen durften. Sehr schade, dass dieser Teil der Story nicht weiterverfolgt worden ist. Von den hier genannten vier Filmen fällt HELLRAISER III, was die Qualität der Story betrifft, jedoch deutlich gegenüber seinen Vorgängern ab. HELLRAISER III ist auch der erste Teil, der von und in den USA produziert worden ist. Mittlerweile hat die Filmreihe zehn Teile, aber ab dem vierten Teil (der auch nicht mehr die Qualität seiner Vorgänger besitzt) kann man die restlichen Folgen getrost auslassen. (SF)

Platz 4: TANZ DER TEUFEL (THE EVIL DEAD, 1981)

Folgender Titel wäre auch möglich: „Wie aus einem Amateurfilm ein weltweites Phänomen wird“. Denn TANZ DER TEUFEL ist nichts anderes als ein kleiner Amateurfilm von ein paar sehr begabten Filmstudenten. Sam Raimi, Bruce Campbell, Tom Sullivan, Rob Tapert und einige weitere kannten sich schon von der High-School, zusammen drehten sie dort den Kurzfilm WITHIN THE WOODS, der quasi die Blaupause zu TANZ DER TEUFEL ist. Besonders hervorheben muss man Tom Sullivan, der vor allem für die Effekte zuständig war. Denn er erschuf nicht nur die besonders ekligen Momente, sondern auch das Design und den Inhalt des „Buch der Toten“. Dieses Buch, angelehnt an H. P. Lovecrafts  „Necronomicon“, gilt bis heute als Sinnbild für den Film.

Die fünf Freunde Ash (Bruce Campbell), Cheryl (Ellen Sandweiss), Scott (Richard DeManincor), Linda (Betsy Baker) und Shelly (Theresa Tilly) wollen gemeinsam das Wochenende in einer gemütlichen Blockhütte, abgelegen im Wald, verbringen. Als sie kurz nach der Ankunft den Keller erkunden, finden sie ein seltsames Buch und dazu ein Tonband. Kaum wieder oben wird das Band sogleich abgespielt, was sich aber im Nachhinein als großer Fehler entpuppt. Darauf erklingt die Stimme eines Wissenschaftlers, der das seltsame Buch studierte und vor ihnen, zusammen mit seiner Frau, in der Hütte lebte. Er bezeichnet es als das „Buch der Toten“. Weiterhin berichtet er über seine Frau, die sich plötzlich verändert und ihn sogar angriff. Als er dann auch noch einen mysteriösen Text aus dem Buch vorliest, erweckt er damit das Böse im Wald, welches sich umgehend unseren fünf Freunden vorstellt.

Durch außergewöhnliche Schock- und Splattereffekte in Kombination mit einer Filmmusik, die unter die Haut geht und einigen beeindruckenden Kameraeinstellungen, erschuf Sam Raimi mit TANZ DER TEUFEL eine neue Dimension des Schreckens. Auch wenn es als schwarze Komödie angedacht war, verstörte sie doch viele Zuschauer. Lediglich die Anfangsminuten lassen dem Rezipienten Zeit, die Lage etwas zu erkunden und die einzelnen Charaktere, zumindest oberflächlich, kennenzulernen. Danach verändert sich nicht nur der Schnittrhythmus, sondern auch das narrative Tempo enorm. Bis zum Ende sind wir in einer wahren Tour-de-Schock gefangen, die uns unaufhaltsam dem dramaturgischen Höhepunkt näher und näher bringt. Aber das Unheimliche, der nackte Terror und die Angst vor dem Unbekannten, was dort im Wald lauert, ist von der ersten Minute an spürbar.

Bruce Campbell, wie auch sein Alter Ego Ash, erreichten mit dem Film Kultstatus und wurden zu modernen Ikonen des Horrorfilms wie auch der Popkultur. Während die Horrorfans weltweit bei Sichtung des Filmes jubelten, stöhnten die Jugendschützer entsetzt über die neue Stufe der Gewalt auf. Der Film war schneller auf der schwarzen Liste der geächteten Streifen als von vielen erwartet und das nicht nur in Deutschland. Erst vor kurzem, im Jahre 2016, wurde nach langen Rechtsstreitigkeiten in Good-Old-Germany die Freilassung von der Liste erwirkt und es gab eine Neubewertung. Nun ist TANZ DER TEUFEL ab 16 Jahren, somit frei erhältlich für Jedermann, zu erwerben. Sam Raimi drehte in der Folge noch zwei weitere Teile, TANZ DER TEUFEL II (EVIL DEAD II, 1987) und TANZ DER TEUFEL III: ARMEE DER FINSTERNIS (ARMY OF DARKNESS, 1992). Im Jahre 2015 erschien dann die erste Staffel der lang erwarteten Serie zum TANZ-DER-TEUFEL-Franchise mit ASH VS EVIL DEAD. Das Ganze umfasst bis heute drei Staffeln, weitere sind in Planung. Im Jahre 2013 gab es dann das lang erwartete Remake mit EVIL DEAD, Regie führte hier Fede Alvarez. (SF)

 

Platz 3: POSSESSION (POSSESSION, 1981)

POSSESSION des visionären polnischen Filmemachers Andrzej Żuławski ins Horrorgenre zu rücken, war ein ganz bewusster Schritt innerhalb dieser Liste. Der Film steht für Vieles: für die Entrückung der eigenen Identität innerhalb eines verwitternden und unsicheren Umfelds (gedreht wurde im geteilten Berlin zu Beginn der 1980er, dabei teils direkt an der Demarkationslinie). Der Film steht für die Auflösung der Persönlichkeit sowie die Neuausrichtung derselben und zwar nicht erst, wenn die von einem Dämon besessene weibliche Hauptfigur Sex mit einem Monster hat, sondern ihren Mann und ihr Kind bereits zuvor immer konsequenter aus ihrem Leben ausschließt. POSSESSION ist eine äußerst bedrückende Parabel über Entfremdung und der wohl anspruchsvollste Titel unserer Auswahl. Der Film bedient sich einfacher, aber höchst effektiver Bilder, um ein permanentes Gefühl der Isolation und Fremdartigkeit zum Ausdruck zu bringen.

Żuławski (1940-2016) schuf mit POSSESSION den „ultimativen Berlin-Film“ titulierte einmal Jörg Buttgereit, was auch auf dem Cover der deutschen Heimkinoveröffentlichung zu lesen ist. Dreckige Bilder abseits eines für Touristen polierten Looks präsentieren verfallene Interieurs, düstere U-Bahn-Schächte (legendär: Isabelle Adjanis knapp fünfminütiger Ausraster, gedreht in einem Shot) und vermitteln insgesamt ein ausgesprochen klaustrophobisches Gefühl beim Betrachter. POSSESSION ist ein extremer Film, ein unbequemes Psychodrama, wenn man zunächst so will. Doch die Entschlossenheit, das Grauen immer stärker in entsprechenden Bildern zu visualisieren, rücken ihn doch passend ins Horrorgenre, nicht zuletzt, wenn im Finale noch mystische Qualitäten zu erkennen sind. Ein guter Horrorfilm bezieht seine Schreckenswirkung immer auch aus dem intensiven seelischen Wechselspiel der Figuren und keineswegs nur aus blanker Gewalt. POSSESSION ist für mich das, was DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER (1991) für die folgende Dekade bedeuten sollte: ein absoluter Meilenstein des Genres. Jedem Cineasten, der diese Vision des bedeutenden osteuropäischen Filmemachers noch nicht gesehen haben sollte, sei hier nachdrücklich die absolute Empfehlung ausgesprochen! (PS: POSSESSION wird den Auftakt eines von mir mitherausgegebenen Buches über das Kino in und über Berlin bilden, weitere Infos folgen in Bälde.) (SJ)

Platz 2: DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT (THE THING, 1982)

John Carpenters Interpretation der frühen Body-Snatcher-Novel Who goes there? Von John W. Campbell Jr. zählt zu den stilsichersten und spannendsten Horror-Werken der Filmgeschichte. Noch bis heute wird seine gelungene Verbindung aus psychischem und körperlichem Grauen missverstanden und kontrovers diskutiert – auch wenn Carpenters Films mittlerweile von einem sehr großen Publikum als Meisterwerk anerkannt ist.

THE THING kam 1982 weltweit in die Kinos – und floppte. Das war zu einer Zeit, als alle Welt E.T.-verseucht dem schroffen, apokalyptisch geprägten Science-Fiction-Kino den Rücken zuwendete. (BLADE RUNNER war fast zeitgleich ein ebensolcher programmatischer Flop.) Carpenter indes schuf, unbeirrbar von Ridley Scotts ALIEN (1979) geprägt, das Monströse par excellence: die Geschichte um eine kleine Forschergruppe in der Antarktis, denen das außerirdische Grauen in Form eines Gestaltwandlers begegnet. Ein zunächst nicht identifizierbares Ding, das unberechenbar und asexuell motiviert, jedoch mit der größtmöglichen Körperlichkeit in menschliche Hüllen schlüpft und zum Synonym des Persönlichkeitsverlusts stilisiert wird. Der Begriff des „shape shifter“ aus der literarischen Vorlage wird in Carpenters Version in allen nur denkbaren Varianten visualisiert. Dagegen sieht die erste Verfilmung von Christian Nyby und Howard Hawks (Co-Regisseur und Produzent) von 1951 wie eindimensionales, farbloses Puppentheater aus. Und genau hier wird es spannend, gehen doch die Meinungen auseinander. Betrachtet man nun Carpenters Werk als „Ausstellungsstück für die verblüffenden Möglichkeiten der Trick- und Spezialtechniken des modernen Hollywoodkinos“ (Lexikon des internationalen Films), nimmt dies dem Film sofort die narrative und figurative Essenz, untergräbt all dessen filmische Qualitäten mit einem Satz. Nimmt man diesen Satz nun aber als absoluten Gegenpol zur eigenen, Fan-basierten Betrachtungsweise, hebt man den Film vorsichtig, aber bewusst auf ein revanchistisches Niveau, bei dem über kurz oder lang immer wieder auch die alte Zensurdebatte in den Vordergrund rückt. Fakt ist: Der Film wurde nach seinem Erscheinen auf dem deutschen Videomarkt 1983 auf den Index für jugendgefährdende Medien gesetzt und hat sich im Laufe der folgenden Jahre bei einem nicht zu verachtenden Genrepublikum als Kultfilm etabliert. Seit 2009 ist Carpenters Schreckenskabinett nunmehr mit einer Jugendfreigabe ab 16 besiegelt – ich selbst weiß noch, wie verstört ich selbst mit 20 Jahren beim Betrachten dieses Films war. THE THING wird sich aber, ungeachtet dessen zwangsläufigen Alterungsprozesses, eine zeitlos beklemmende Stimmung bewahren. Das schaffen nur wenige Filme.

THE THING wurde häufig im Kontext der für die 1980er-Jahre typischen Oberflächen-Ästhetik als Markstein des body horror diskutiert. Während das mit Testosteron vollgepumpte Actionkino jenes Jahrzehnts erst noch so richtig Fahrt aufnehmen sollte, dekonstruierte Carpenter in THE THING bereits systematisch den (männlichen) Körper im Kino. Zugleich dringen wir zum Kern des Films vor: Wandlungsformen werden konsequent durchdekliniert, von innen nach außen und wieder zurück. Das Panoptikum der Verstümmelung und Deformation lässt sich keineswegs als reine Showeinlage oder losgelöst von der psychologisch motivierten Handlung betrachten. Der Film in seiner völligen Gesamtheit erzählt eine überaus verstörende Geschichte über innere und äußere Deformationen. Angst essen Seele – und Körper – auf. Ein zeitloser Klassiker.

Nach zahlreichen Auflagen im Heimkino wurde THE THING zuletzt von Turbine-Medien in einer beispiellosen Sammler-Edition nochmals veröffentlicht, was international für Aufsehen sorgte. Nicht nur die neueste, vom Originalnegativ restaurierte Bildfassung (via Arrow Video) konnte hierfür lizensiert werden, auch wurde der deutsche Ton (Kino und Video) allumfassend rekonstruiert und ein echter 5.1-Remix erstellt. Stunden von Extras, zwei Bücher sowie der rare Original-Soundtrack von Ennio Morricone runden das ultimative Paket ab. Zu THE THING habe ich schon mehrfach geschrieben und gesprochen (Deep Red Radio), hier zwei weiterführende Empfehlungen inklusive spannender Infektionsanalyse (Die Nacht der lebenden Texte, Achtung: starke Spoiler!) (SJ)

Platz 1: SHINING (THE SHINING, 1980)

Wenn mich jemand fragt „Was ist eigentlich dein bester Horrorfilm aller Zeiten?“, dann ist die Antwort ganz einfach: SHINING. Die Nummer eins „…für immer und immer und immer…“. Sollte es wirklich noch jemanden geben, der den Film oder das Buch von Stephen King nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung:

Jack Torrance (Jack Nicholson) übernimmt mit seiner Frau Wendy (Shelley Duvall) und dem siebenjährigen Sohn Danny (Danny Lloyd) über Winter den Job als Hausmeister vom Overlook Hotel, das weit abseits jeder Zivilisation in den Bergen von Colorado steht. Jack erhofft sich in der Abgeschiedenheit und Ruhe endlich sein neues Buch schreiben zu können. Dass vor einigen Jahren ein brutaler Mord das Hotel erschütterte, der ehemalige Hausmeister hat sich und seine ganze Familie getötet, stört ihn dabei nicht im Geringsten. Doch die bösen Kräfte des Ortes erwarten schon ihre neuen Opfer und nur der kleine Danny ahnt, was dort in der Einsamkeit auf sie lauert.

Stanley Kubrick hat in SHINING einen komplett anderen Ansatz gewählt als den in vielen anderen Horrorfilmen üblichen. Das ist mit einer der Gründe, warum SHINING so besonders und einzigartig gegenüber dem Rest der Horrorfilmwelt ist. Denn bekanntlich lauert das Böse in fast allen Filmen, doch immer in dunklen Zimmern und Ecken oder im tiefschwarzen Keller der Häuser. Im Overlook Hotel dagegen gibt es keine einzige dunkle Ecke, nicht einmal im Keller. Hier ist es überall hell und gut ausgeleuchtet. Das Böse fühlt sich dort pudelwohl. Hinzu kommt, dass der Film von einer fast schon elegischen Ruhe durchzogen ist. Es gibt weder schnelle Schnitte noch hektische Szenen, selbst wenn Gefahr droht bleibt die Kamera ganz ruhig. Man denke nur an die Badewannen-Szene oder den Kampf auf der Treppe. Gleich zu Beginn ist eine starke Dissonanz innerhalb der Familie Torrance zu spüren, die sich im weiteren Verlauf mehr und mehr verstärkt bis sie schlussendlich krachend hervorbricht und mit Terror und Gewalt ihre hässliche Fratze präsentiert.

Für Kubrick war immer klar, dass Jack schon zu Beginn der Story ernsthafte Probleme hat. Das Hotel und was dort lebt kanalisiert und verstärkt diese Probleme lediglich. Jack ist frustriert über sein bisheriges Leben und die Ehe mit Wendy, wie auch sein berufliches Scheitern als Schriftsteller. Zudem ist SHINING auch ein Film über eine gescheiterte Ehe, nur aus der Sicht eines Kindes, in diesem Falle Danny. Dazu passt sehr gut Kubricks Aussage: „Mit der menschlichen Persönlichkeit ist schon von Natur aus etwas nicht in Ordnung“. Die langsame Entfremdung der Familie wird von Kubrick auch visuell verdeutlicht, wie z. B. den Aufnahmen des Hotels von außerhalb, man achte dabei auf die Beleuchtung der einzelnen Fenster, die die Position und gleichzeitig die Distanz der dort lebenden Personen beschreibt. Ebenso kann der Ausfall der Telefonverbindung als Zeichen der gestörten Kommunikation zwischen Wendy und Jack gedeutet werden kann. Dem aufmerksamen Beobachter wird auch nicht entgangen sein, dass im Hotel immer wieder die vielen Exit Schilder auftauchen. Es scheint fast so, als wollte das Hotel dem Zuschauer mitteilen, dass er so schnell wie möglich von dort verschwinden soll. Für weitere Analysen verweise ich auf meinen umfassende Filmanalyse zu SHINING.

Ein wichtiger Punkt zum ganzen Verständnis, ist die Tatsache, dass fast jede Szene, jedes Bild eine verschlüsselte Bedeutung hat. Kubricks Aufnahmen erzählen weit mehr von der eigentlichen Geschichte als die Darsteller in ihren Texten übermitteln und geben uns mehrere Möglichkeiten den Film zu deuten. Kubrick stellt uns diese Informationen durch Zeichen, Symbole und Farben zur Verfügung, die das bildlich darstellbar machen was mit Sprache nicht ausgedrückt werden kann. Ich habe den Film schon so oft gesehen wie kaum einen anderer, trotz allem finde ich bei jeder neuen Sichtung weitere Hinweise und Zeichen, die mir zuvor entgangen waren.

Kein anderer Film schafft es auch nur annähernd diese bedrohliche Atmosphäre, diesen nackten Terror so auf den Punkt zu bringen wie Kubricks Meisterwerk SHINING. Verstörende Bilder und alptraumhafte Sequenzen wechseln sich mit Wahnsinn und Desorientierung ab. Der Perfektionist Kubrick und sein Kameramann John Alcott, erschaffen Bilder aus einer anderen Welt. All das, wird begleitet von den unheimlichen Klängen die Wendy Carlos und Rachel Elkind erschaffen haben und die den Film wie einen Mantel des Todes umhüllen. Vergessen möchte ich nicht die überragenden Darsteller, allen voran Jack Nicholson, die dieses Meisterwerkt erst komplett machen. Wahnsinn auf der Leinwand darzustellen war bis dahin Klaus Kinskis Metier, aber dieser hat in Nicholson seinen Meister gefunden.

Vor kurzem erschien endlich für Europa die Originalfassung (144 Minuten) in einer schicken 4K-Version inklusive Blu-ray, auch als Steelbook. Bisher mussten sich die Europäer mit einer gekürzten Fassung (119 Minuten) zufriedengeben, was nun endlich ein Ende hat. Kubrick selber hatte damals diese kurze Schnittfassung erschaffen, weil er der Meinung war, damit noch mehr Spannung in den Film zu bringen. Jedoch finde ich die Originalfassung runder, informativer und perfekt ausgewogen:

Eine geniale Symphonie des Grauens und des Todes. (SF)

 

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