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Der Baader Meinhof Komplex (2008) – Filmkritik & Review des Mediabooks

Der Weg zum Deutschen Herbst

2. Juni 1967. Bei der Demonstration gegen den Staatsbesuch des persischen Schahs Mohammad Reza Pahlavi vor der Deutschen Oper Berlin kommt es zu heftigen Krawallen. Dabei wird der 26-jährige Student Benno Ohnesorg (Martin Glade) von einem West-Berliner Polizisten per Kopfschuss aus nächster Nähe getötet. Der Anfang vom Ende. Ein knappes Jahr später wird Studentenführer Rudi Dutschke (Sebastian Blomberg), Redner am Vietnam-Kongress im Audimax der TU Berlin, auf offener Straße von einem jungen Hilfsarbeiter angeschossen und schwer verletzt. Als Reaktion folgt ein Protest gegen den Axel-Springer-Verlag, an dem auch Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) teilnimmt. Nach der Brandstiftung in zwei Frankfurter Kaufhäusern als Protest gegen den Vietnamkrieg werden die Täter am nächsten Tag festgenommen. Meinhof schreibt als Journalistin über den Prozess und lernt dabei die angeklagten Studenten Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek), Thorwald Proll (Johannes Suhm) und Andreas Baader (Moritz Bleibtreu) kennen.

Der Baader Meinhof Komplex (2008)

© Turbine Medien

Nach vorzeitiger Entlassung der drei Angeklagten folgt im Jahr 1969 ihr Abtauchen in den Untergrund (Rom), zeitweiliges Leben in Berlin, die dortige „Baader-Befreiung“, bei der Meinhof ihre beiden Kinder zurücklässt, und schließlich 1970 mit immer mehr Anhängern eine militärische Ausbildung in einem Camp der Fatah in Jordanien (gedreht in Marokko). Im selben Jahr verübt die linksextremistische Gruppe, die sich fortan Rote Armee Fraktion (RAF) nennt, mehrere Banküberfälle in Berlin, erbeutet über 200.000 DM. Das Geld fließt sogleich wieder in Terror-Aktivitäten. Bis zur endgültigen Inhaftierung der Hauptakteure im Sommer 1972 verübt die Vereinigung mehrere Bombenattentate in Frankfurt am Main, Augsburg und Berlin, die sogenannte „Mai-Offensive“. Bis 1977 werden durch die RAF über 30 gezielte Morde begangen. Zur Ergreifung der Attentäter muss der damalige BKA-Präsident Horst Herold (Bruno Ganz) eine großangelegte Rasterfahndung anordnen.

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Es vergehen fünf weitere Jahre hinter Gittern bzw. vor Gericht. Das Drama nimmt juristisch-protokollarische Züge an, erfährt internationale Bekanntheit. Es geht um Rechenschaft und Buße für verübtes Leid. Auf beiden Seiten. Und um Rache. Immer wieder fließen außerhalb der Justizräume, auf offener Straße, Vergeltungsaktionen in das Narrativ. Dabei steht selten eine bestimmte Figur verstärkt im Vordergrund, sei es auf Seite des Verbrechens oder des Gesetzes, vielmehr wird ein System beleuchtet. In DER BAADER MEINHOF KOMPLEX wird systemische Gewalt – Politik evoziert heftige Proteste, Handgreiflichkeiten und Polizeigewalt stehen direkt gegenüber, es folgen immer mehr Demonstrationen und Aufrufe über die Medien, die zu weiterer staatlicher Gewalt führen, was zuletzt den Terror aus dem Inneren gebiert usw. – als DNS der Gesellschaft decodiert. Strukturelle Störungen durchziehen die kleinen Einheiten (Familien, Freunde) wie auch die größeren, bis schließlich im wahrsten Sinne die Bombe platzt, oder eben gleich mehrere. Wir Zuschauende betrachten das kriminelle Treiben zwar von außerhalb, werden aber permanent mitten ins Geschehen gezogen und mit den teils verstörenden Handlungen und Schicksalen konfrontiert. Richtig mitfühlen können und sollen wir dabei aber nicht. Dafür ist dies ein zu großer Komplex. Zehn Jahre historische Fakten lassen sich hier nicht ähnlich der sehr persönlichen Polit-Biografie CHE (2008, R: Steven Soderbergh) abbilden. Die Erzählweise wie auch das enorme Ensemble an Figuren bzw. Darsteller*innen lassen das nicht zu. In weiteren Rollen: Michael Gwisdek, Jan Josef Liefers, Jasmin Tabatabai, Alexandra Maria Lara, Tom Schilling, Heino Ferch, Nadja Uhl, Hannah Herzsprung, Stipe Erceg und über 40 (!) weitere.

Der Baader Meinhof Komplex (2008)

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Der Komplex – Adaption und Produktion

Stefan Aust (*1946) ist einer der bekanntesten deutschen Journalisten, war 20 Jahre lang Chefredakteur bei Spiegel TV bzw. Der Spiegel (Printausgabe). Er recherchierte und verfasste zahlreiche Bücher zumeist zu politischen Themen und Phänomenen. Bereits 1985 veröffentlichte er sein Buch „Der Baader-Meinhof-Komplex“ auf Grundlage von Gesprächsprotokollen und Akten. Zwischen 1997 und 2017 erfolgten wiederholt Aktualisierungen und Neuausgaben. Das Sachbuch, geprägt von einem spannenden journalistischen Stil, gilt seither als Standardwerk zum Thema RAF, da es in seiner Genauigkeit des Beschriebenen beispiellos ist. Aust verfasste sein Buch als Dokument, als Darstellung, er nimmt mit seinem Werk keine wertende Position ein, weder moralisch noch politisch. Er lässt die Geschichte selbst auf die Lesenden wirken.

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2006 begannen Produzent und Drehbuchautor Bernd Eichinger und Regisseur und Co-Drehbuchautor Uli Edel (CHRISTIANE F. – WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO) mit der Arbeit, Austs Buch für das Kino zu adaptieren. Bei der Gestaltung des Skripts hielten sie sich sehr nah an die Vorlage und filterten aus dem knapp 900-seitigen Werk den sprichwörtlichen roten Faden heraus. Die Geschichte, mit Startschuss 2. Juni 1967, behandelt die frühe Geschichte der RAF unter der Führung von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof. Der behandelte Zeitraum umfasst die Anfänge der RAF in den Jahren 1967/68 zur Zeit der Außerparlamentarischen Opposition, die Hinwendung der Protagonisten zum Terrorismus, den Stammheimer Prozess von Mai 1975 bis April 1977 sowie den Deutschen Herbst 1977 mit der Entführung Hanns Martin Schleyers, der „Landshut“-Entführung und dem kollektiven Suizid der inhaftierten Terroristen.

Der Baader Meinhof Komplex (2008)

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Die von Aust akribisch recherchierten Protokolle und Akten – seit den Neuauflagen nach 1990 kamen zahlreiche Information durch freigegebene Stasi-Akten zur Geschichte hinzu – werden von Edel und seinem leitenden Kameramann Rainer Klausmann (DER UNTERGANG) in atmosphärische Bilder übersetzt. Der visuelle Stil muss als nüchtern und mit großem Anspruch auf Authentizität beschrieben werden, ohne dabei dokumentarisch zu wirken. Das filmische Auge folgt den Bewegungen der Darsteller*innen, die im Rahmen der Handlung frei agieren können und nicht umgekehrt von zu vielen Vorgaben eingeschränkt werden. Dadurch entsteht Leben vor der Kamera. Edel knüpft hier ästhetisch überdeutlich an sein harsches Sozialdrama CHRISTIANE F. an.

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Fast ausschließlich mit Handkamera gedreht, versprüht DER BAADER MEINHOF KOMPLEX permanent ein Gefühl von Unmittelbarkeit, Einengung und Bedrohung. Über zehn Jahre lang stauten sich Gewalt und Wut in unserer Gesellschaft an, verzweifelt wurde ein Ventil gesucht. Das ist bisweilen Paranoia-Kino par excellence, es dominiert die Angst vor dem (inneren) Terror, der viele Unschuldige in den Tod reißt, der Misstrauen schürt und Gruppen entzweit. In dieser Zeit war Deutschland geteilter denn je, nicht nur in Berlin, ein riesiger Riss klaffte in der Gesellschaft. Laut Eichinger weist der Stoff trotz der fehlenden klassischen Dramaturgie eindeutig Merkmale der klassischen Tragödie auf: „Hybris, Verrat, metaphorischer Vatermord“ – und Edel bezeichnete die dargestellten Ereignisse als „die wahrscheinlich größte deutsche Tragödie der Nachkriegszeit“ (vgl. Katja Eichinger: Der Baader Meinhof Komplex – Das Buch zum Film, S. 24-29; Auszüge daraus im Booklet dieser Edition).

Der Baader Meinhof Komplex (2008)

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Berühmte Archivbilder werden durch Edel und seine Crew teils nachträglich inszeniert, teils im Original belassen, jeweils in grobkörnigem Schwarzweiß zwischen die feinkörnige 35-Millimeter-Spielfilmoptik montiert. Requisiten und Bauten werden penibel nachgebildet, größtenteils haptisch, aber auch digital. Gedreht wurde u. a. in Berlin, München und Stuttgart, aber auch international in Marokko, Rom und Prag. Es entsteht eine erschreckende wie auch faszinierende filmische Topographie auf dem Weg zum Deutschen Herbst. Generell sind die Farben entsättigt, der Schrecken ist selbstredend freudlos, dunkel und grau.

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So sehr die Produktion vor Herausforderungen stand – hier lässt sich viel im Bonusmaterial der vorliegenden Edition herauslesen und -sehen – und das Budget an sein Limit gebracht wurde, so befriedigend ist das filmische Ergebnis, wenn diese Verfilmung, ähnlich wie das Buch, nicht wertet und das Publikum bewusst etwas verunsichert zurücklässt. Die von Gedeck, Bleibtreu, Wokalek und vielen anderen überzeugend gespielten Protagonist*innen werden auf der Leinwand zu neuem Leben erweckt. Man braucht die einzelnen Aktionen und Beweggründe der historischen Figuren gar nicht lückenlos nachvollziehen, aber durch das überzeugende Spiel bekommen sie eine filmische Entsprechung, einen künstlerischen Ausdruck, dem man als Zuschauer gerne bereit ist, durch die Geschichte zu folgen.

Der Baader Meinhof Komplex (2008)

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Als 21-Jähriger hat mich der Film im Kino etwas ratlos zurückgelassen. Ich konnte die Figuren oftmals nicht greifen. Später empfand ich just diese Tatsache als durchaus spannend, hier gar keine so umfänglich ausgestalteten Charaktere präsentiert zu bekommen, sondern Menschen im Affekt des Moments. Vielleicht war es auch der für das Kino geforderten Laufzeit von 150 Minuten geschuldet, die vor allem in der ersten Hälfte ein paar Handlungsstränge verkürzte bzw. unvollständig wirken ließ. Mit der hier erstmals in HD vorliegenden Langfassung, also der um 15 Minuten erweiterten TV-Schnittfassung (damals in zwei Teilen ausgestrahlt), ist der letztgenannte Kritikpunkt der Kinofassung für mich größtenteils aufgehoben. Im Gegensatz zur Buchvorlage bleibt der Film nach wie vor eine Selektion der wichtigsten Ereignisse, aber einige Szenen sind nun besser gezeichnet, das Ganze wirkt deutlich runder.

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Das Mediabook von Turbine

Mit der aktuellen Veröffentlichung von DER BAADER MEINHOF KOMPLEX haben Turbine Medien eine hochqualitative und bis an den Rand mit Informationen bzw. Bonusmaterial vollgepackte Heimkino-Edition auf den Markt gebracht, die alle bisherigen Versionen in den Schatten stellt. Zunächst die groben Daten: 3 Blu-ray-Discs, sorgfältig aufbewahrt in einem sehr stabilen und hochwertig verarbeiteten Mediabook. Dabei liegt auf eigener Blu-ray weltweit erstmals die Langfassung in HD vor, hinzu kommt die bekannte Kinofassung auf separater Blu-ray. Die dritte Blu-ray enthält – auch erstmals in HD – die Dokumentation BLACK BOX BRD (2001, R: Andres Veiel). Das Booklet umfasst 60 (!) Seiten.

Das heißt, diese Edition macht in dreierlei Hinsicht alles richtig. Erstens ist die äußere Verarbeitung einfach vom feinsten, das Mediabook ist massiv und stabil; wahlweise in zwei farblich unterschiedlichen Designs (weiß oder rot) verzieren die an zeitgenössische Profilbilder erinnernden Schwarzweiß-Porträts von zwölf Schauspieler*innen das Cover. Die Außenhaut des Mediabooks ist matt gehalten, nur der Filmtitel glänzt in vollständig durchsichtig gestaltetem Spotlack, wenn man das Cover leicht seitlich betrachtet. Die Rückseite ist übersichtlich mit allen wichtigen Daten bedruckt.

Der Baader Meinhof Komplex (2008)

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Zweitens das technische Niveau: wer Turbine kennt, weiß, dass das Label mittlerweile hinsichtlich HD- und UHD-Auswertungen für die Sammler nichts mehr anbrennen lässt und optimale Qualität liefert. Zunächst der Fokus auf den Hauptfilm: der liegt wie erwähnt in jeder Fassung auf jeweils separater Blu-ray für größtmögliche Datenrate vor. Die Langfassung läuft mit 165 Minuten genau eine Viertelstunde länger als die Kinofassung, wurde hier exklusiv in HD remastered und mit Dolby Atmos-Sound (Disc 1) versehen, wofür das HD Master Audio (5.1) der Kinofassung (Disc 2) eine gute Grundlage bot. Beide Discs beinhalten zusätzlich die Stereotonspur des Films sowie Hörfilmfassungen. Neben der dritten Disc, die die Doku BLACK BOX BRD präsentiert, wurden entsprechend der Filmlaufzeiten noch insgesamt über vier Stunden Bonusmaterial mit auf die Spielfilmdiscs gepackt.

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Drittens: Umfang und Qualität der Extras mutet fasst schon an eine Ultimate Edition an. Viel hätte für eine ganze Box nicht mehr gefehlt. Neben der bereits angesprochenen Doku auf Disc 3 gibt es zunächst den bekannten Audiokommentar von Regisseur Uli Edel zur Kinofassung (Disc 2) in Spielfilmlänge (wenn man den mitrechnet, kommt man auf über 6,5 Stunden Laufzeit der Extras). Ebenfalls auf der Kinofilm-Disc: 11 Featurettes mit über drei Stunden Laufzeit, u. a. mit Bernd Eichinger, Uli Edel und dem Autor der Buchvorlage Stefan Aust. Auf der Langfassung-Disc (Disc 1) ist zudem die einstündige Bonus-Dokumentation ANDREAS BAADER – DAS LEBEN EINES STAATSFEINDS (2007, R: Klaus Stern) enthalten. Im üppigen Booklet befinden sich auf den ersten 40 Seiten zwei passgenaue Auszüge aus dem Buch „Der Baader Meinhof Komplex – Das Buch zum Film“ (2008) von Katja Eichinger; der erste Teil ist das Kapitel „Vom Buch zum Film – ‚Bernd sieht rot‘“, der zweite Teil des Buchauszugs lautet „Das Drehbuch – Kein Baader-Meinhof-Simplex“. Diese sowohl aufschlussreichen wie auch persönlichen Rückblicke sind von Gedächtnisprotokollen von Uli Edel, Bernd Eichinger und Stefan Aust unterlegt und gewähren faszinierende Einblicke in die Entstehung des Films, wie also die Idee und Geschichte des Buches für das Kino adaptiert wurde. Auf den folgenden zehn Seiten ist eine ausführliche Chronik der Jahre 1967 bis 1977, begonnen mit dem 2. Juni 1967, der gewaltsamen Auflösung der Demonstration vor der Deutschen Oper Berlin – wie auch der Film beginnt – bis zum 13.-19. Oktober 1977, der Entführung der Lufthansa-Maschine „Landshut“ (13.) bzw. dem Tod von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe (18.) sowie Hanns Martin Schleyer (19.). Die letzten Seiten des Booklets porträtieren kompakt die beiden als Bonus enthaltenen Dokumentarfilme, wobei zu BLACK BOX BRD vier Seiten Text von Dr. Stefan Volk enthält, ein Auszug aus dem von ihm verfassten „Film Heft“ zur Dokumentation, herausgegeben vom Institut für Kino und Filmkultur (IKF).

© Turbine Medien

Fazit

Mit ihrem vollgepackten Mediabook zu DER BAADER MEINHOF KOMPLEX, einem der medial bedeutendsten deutschen Filme der letzten 20 Jahre, haben Turbine erneut eine Musterveröffentlichung vorlegt. Technisch auf sehr hohem Niveau, dabei sehr sorgfältig kuratiert, bietet die limitierte 3-Disc-Edition sowohl besten Filmgenuss als auch viele spannende Stunden Hintergrundinformation zu einem der wichtigsten Kapitel deutscher Geschichte. Hier schließt man auf einen Streich eine kulturelle Unterhaltungs- und soziopolitische Bildungslücke. Das Turbine-Mediabook zu DER BAADER MEINHOF KOMPLEX sollte in keiner Sammlung fehlen!

© Stefan Jung

Titel, Cast und CrewDer Baader Meinhof Komplex (2008)
Poster
Releaseseit dem 14.01.2022 im Mediabook (Blu-ray & Bonus-Blu-ray) erhältlich.

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RegisseurUli Edel
Trailer
BesetzungMartina Gedeck (Ulrike Meinhof)
Moritz Bleibtreu (Andreas Baader)
Johanna Wokalek (Gudrun Ensslin)
Jan Josef Liefers (Peter Homann)
Nadja Uhl (Brigitte Mohnhaupt)
Alexandra Maria Lara (Petra Schelm)
Heino Ferch (Horst Herold Assistent)
Stipe Erceg (Holger Meins)
Niels-Bruno Schmidt (Jan Carl Raspe)
Vinzenz Kiefer (Peter-Jürgen Boock)
Tom Schilling (Josef Bachmann)
Susanne Bormann (Peggy)
Simon Licht (Horst Mahler)
Daniel Lommatzsch (Christian Klar)
Sebastian Blomberg (Rudi Dutschke)
Hannah Herzsprung (Susanne Albrecht)
DrehbuchBernd Eichinger
Uli Edel
FilmmusikRainer Klausmann
KameraPeter Hinderthür
Florian Tessloff
SchnittAlexander Berner
Filmlänge150 Minuten (Kinofassung)
165 Minuten (Langfassung)
FSKab 12 Jahren

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